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Griechenland / Athen. Rund 1.500 Bauern aus Kreta trafen heute Morgen im Hafen von Piräus ein. Anschließend führten sie eine Protestkundgebung vor dem Wirtschaftsministerium am Syntagma Platz durch. Es kam im Athener Zentrum zu deutlichen Verkehrsbehinderungen; Straßen rund um den Syntagma waren gesperrt.
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Nachdem sich der seit fast zwei Wochen anhaltende Ausstand im Athener Nahverkehr auflöst, drohen Proteste in anderen Bereichen. An vorderster Stelle stehen die Bauern. Sie haben in mehreren Landesteilen, vor allem in Nord- und Mittelgriechenland, bei Serres, Livadia und Larissa, ihre Traktoren in Warteposition gebracht, um eventuelle Straßenblockaden durchzuführen. Sie fordern Subventionen, bessere Abnahmepreise für ihre Produkte und steuerliche Vergünstigungen. Die Regierung ist bemüht, eine politische Lösung zu finden, damit die Lage nicht eskaliert.
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Bauern aus Böotien haben heute Vormittag am zentralen Syntagma-Platz, vor dem Parlament, kostenlos mehr als 20 Tonnen Obst und Gemüse verteilt. Damit wollen sie zeigen, dass ihre Produkte sicher für die Konsumenten sind. In letzter Zeit gab es Meldungen über schädliche Metalle in den Agrarprodukten der Region. Zudem wollen die Bauern drei Tonnen ihrer Produkte dem Obdachlosenheim der Stadt Athen spenden.
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Die griechischen Bauern werden im kommenden Oktober insgesamt 1,1 Mrd. Euro Fördergelder erhalten. Dies kündigte am Dienstag der Minister für Agrarentwicklung Athanasios Tsaftaris während eines Fernsehinterviews an. Bei den Geldern handelt es sich um Fördergelder der Europäischen Union. Insgesamt stehen den griechischen Bauern 2,2 Mrd.
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Griechenland / Athen. Die griechische Ministerin für Agrarentwicklung und Lebensmittel, Katerina Batzeli, präsentierte gestern, nach Beendigung einer zweitägigen Tagung in Athen zum Thema Landwirtschaft, ein Maßnahmenpaket. Darin ist u. a. vorgesehen: - Steigerung der Liquidität und des Einkommens im Agrarsektor durch Fördergelder in Höhe von 5,5 Milliarden Euro; - eine Reform des Entschädigungsfonds ELGA, mit der eine gerechtere Mittelzuwendung erreicht werden soll; - stärkere Einbindung junger Landwirte in die Genossenschaften; - Schritte zur Senkung der Produktionskosten; - intensivere Kontrolle des Marktes, um die Lücke zwischen Produktions- und Verkaufspreisen für landwirtschaftliche Erzeugnisse zu schließen.
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