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Griechenland/Athen. Die Finanzminister der Eurozone hielten am Samstag eine Telefonkonferenz ab, in der sie die fünfte Tranche des 110 Mrd. Euro schweren Kreditpakets für Griechenland freigaben. Die Teilzahlung umfasst 12 Milliarden Euro: 8,7 Milliarden kommen aus dem Euroraum, die restlichen 3,3 Milliarden bringt der Internationale Währungsfonds (IWF) auf. Nächste Woche wird der Rat erneut tagen, dann sollen genauere Einzelheiten festgelegt werden – darunter auch die Beteiligung privater Gläubiger am Hilfspaket.
Freigegeben in Wirtschaft
Der Deutsche Bundestag hat dem zweiten Griechenland-Hilfspaket in Höhe von 130 Milliarden Euro am Montag mit großer Mehrheit zugestimmt. Für den Antrag der Bundesregierung votierten 496 Abgeordnete von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen. 90 Abgeordnete votierten mit Nein und 5 enthielten sich der Abstimmung. CDU/CSU und FDP erreichten mit 304 Ja-Stimmen zwar eine eigene Mehrheit, die symbolische Kanzlermehrheit, für die 311 Stimmen nötig gewesen wären, blieb jedoch aus. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zuvor in einer Regierungserklärung für weitere Hilfen geworben und vor „schnellen und einfachen Lösungen“ gewarnt.
Freigegeben in Politik
Die Minister des griechischen Kabinetts müssen ihre Hausaufgaben machen und zwar innerhalb der von den internationalen Geldgebern aus EU und Internationalem Währungsfonds („Troika") vorgegebenen Fristen. Darauf verwies der konservative Premier Antonis Samaras im Rahmen eines vierstündigen Treffens am Dienstag während einer Sondersitzung unmittelbar nach einer kurzen Sommerpause. Die Erfüllung der Auflagen ist Voraussetzung für die Auszahlung der nächsten Kreditrate. Im Mittelpunkt der Beratungen standen u. a.
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