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Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Steuerhinterziehung

Griechenland/Athen. Monatliche Einnahmen von nur 300 Euro deklarierte ein Arzt im Athener Nobelviertel Kolonaki für das Jahr 2008. Dutzende seiner Kollegen gaben an, nur etwa 1.000 Euro verdient zu haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von 151 Steuererklärungen, die Ärzte mit Praxen in Kolonaki bei den Finanzämtern ablieferten.
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Die etwa 1.000 Mitarbeitern der griechischen Finanzpolizei SDOE arbeiten auf Hochtouren. Für den Monat März konnten sie Steuerhinterziehung bzw. nicht deklarierten Reichtum in Millionenhöhe feststellen. Als Täter gelten Freiberufler, Ärzte, Rechtsanwälte, Privatangestellte und auch Rentner.
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In Griechenland sorgt die so genannte „Falciani-CD“ für Turbulenzen in der Politik. Darauf sollen Kontendaten von knapp 2.000 Bürgern gespeichert sein, die bei einer Schweizer Bank ihr Geld angelegt hatten. Im Zuge der Entwicklungen ist am Mittwoch unerwartet der ehemalige Innenminister, Jannis Ragousis, aus der PASOK ausgetreten. Sein Gewissen zwinge ihn zu dieser Tat – das Glas sei übergelaufen, sagte er.
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Dienstag, 02. Oktober 2012 16:36

Prüfung von 2.000 Konten in der Schweiz

Eine elektronische Liste mit den Kontodaten von etwa 2.000 Griechen, die Guthaben bei einer Schweizer Bank deponiert haben, will Griechenland überprüfen oder überprüfen lassen. Sollte die griechische Finanzpolizei (SDOE) dazu nicht in der Lage sein, so Finanzminister Jannis Stournaras, werde man Unterstützung bei den europäischen Partnern anfordern. Bereits vor zwei Jahren hatte die damalige französische Wirtschafts- und Finanzministerin Christine Lagarde der griechischen Seite diese Liste auf einer CD übergeben. Anschließend allerdings waren diese Daten bei der Steuerfahndung in Athen offenbar „verschwunden“.
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Um Steuerhinterziehung entgegen zu wirken, sollen künftig verschiedene Dienstleistungen von der Steuer absetzbar sein. Darunter fallen zum Beispiel bis zu 2.000 Euro für Malerabeiten, Ausgaben für Veranstaltungen und Sport, Friseure, Fitnes-Zentren, Schwimmbäder u.ä. Sogar Getränke, die in Bars- oder Nachtklubs verkonsumiert werden, sollen bis zu 40 Prozent absetzbar sein.
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