Mittwoch, 13. September 2017 14:03

TV-Tipp: Schäuble - Macht und Ohnmacht

In Stephan Lambys Porträt „Schäuble – Macht und Ohnmacht“ spielt das Verhältnis zwischen dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble und Griechenland eine einnehmende Rolle. Die Dreharbeiten fielen genau in die Zeit des jüngsten Kräftemessens, als die Euro-Gruppe mit der neu gewählten Syriza-Regierung um ein weiteres Hilfspaket und die künftige Politik im Land rangen.
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Der griechische Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos (siehe Foto) rief den deutschen Finanzminister Schäuble dazu auf, sich in der Griechenland-Frage nicht von den Wahlen in Deutschland beeinflussen zu lassen. Es handle sich dabei letztendlich auch um die Zukunft Europas.

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Eine unmissverständliche Botschaft sandte Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos am Sonntag nach Brüssel. In einer Ansprache wies er darauf hin, dass Athen seinen Verpflichtungen nachgekommen sei. Nun müssten die internationalen Partner ihre Verpflichtungen erfüllen. Anlass für diese Feststellung war ein Besuch in Kerkyra (Korfu), wo er zum Ehrenbürger der Stadt ernannt wurde. Dies geschah im Rahmen der Feierlichkeiten zum 153. Jahrestag des Anschlusses der Ionischen Inseln an Griechenland.
Hintergrund für die Feststellung des Staatspräsidenten ist das heutige Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel. Dort soll über die Freigabe einer 7,5-Milliarden-Euro-Tranche eines Hilfskredites beraten werden. Athen benötigt dieses Geld, um Schulden bedienen zu können. Vor allem aber hofft die Regierung unter Ministerpräsident Alexis Tsipras auf eine Erleichterung der Schuldenlast. Am Donnerstag wurden im Parlament weitere Sparmaßnahmen verabschiedet: Rentenkürzungen, die ab 2019 greifen und eine Senkung des Steuerfreibetrags ab 2020.
Dass es allerdings bereits heute in Brüssel zu einer Schuldenregelung kommt, halten Beobachter für weniger wahrscheinlich. Die Tageszeitung „Ta Nea“ titelt in ihrer heutigen Ausgabe unter Verweis auf eine „Gemeinsame Linie Merkel – Schäuble zu den Schulden“: „Das besprechen wir 2018“. Auch die linke Tageszeitung „Efimerida ton Syntakton“ hat das Thema auf der Titelseite. Hier heißt es: „Die Eurogruppe tagt – Schäuble entscheidet“. In der Dachzeile wird festgestellt: „Hindernisse durch Schäuble bei der Diskussion über die griechischen Schulden“.

(Griechenland Zeitung / jh)

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Der frühere Finanzminister Janis Varoufakis, der diesen Posten vom 27. Januar bis 6. Juli 2015 innehatte, sorgt wieder einmal für Schlagzeilen. In seinem jüngsten Buch „Adults In The Room: My Battle With Europe’s Deep Establishment”, das in diesen Tagen auf Englisch im Verlag Penguin erscheint, gibt er interessante Einblicke hinter die Kulissen der großen Politik.

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Mittwoch, 09. Dezember 2015 11:37

TITELBLÄTTER DER GRIECHISCHEN PRESSE

Heute: Titelblatt der griechischen Tageszeitung „Efimerída ton Syntaktón“ (links): „Was versteckt Schäubles Krug“

Hier noch WEITERE TITELSEITEN von griechischen Tageszeitungen, die das gesamte politische Spektrum von links nach rechts abdecken sollen:

Kathimerini (konservativ): „Unverminderter Flüchtlingsfluss auch im Dezember“
Eléftheros Týpos (konservativ): „Blinder Zusammenstoß für…die Augen des IWF“
Avgí (SYRIZA): „Provokation: Schäuble“
Ta Néa (liberal): „Wörterkrieg zum IWF“
Ethnos (liberal): „Plan zur Vertreibung des IWF mit neuen Bündnissen“
Rizospástis“ (KP-Organ): (Die Regierung) „betrügt das Volk, während sie es knickt”
Estía (konservativ): „Plan zur Einnahme der Verwaltung“
Makedonia: „Die Präfektur in Thessaloniki ist Wetterphänomenen ausgeliefert“

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