Im Onassis Kulturzentrum wird Anton Tschechows Drama „Drei Schwestern“ (1901) gespielt. Der Klassiker der russischen Literatur gilt auch über 100 Jahre nach seiner Erstaufführung als Inspiration und Motivation bei der Suche nach dem eigenen Lebensweg. Das Werk erscheint wie ein literarischer Kompass für die Reise in das Erwachsenenleben.

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Das berühmte Drama „Hedda Gabler“, das von einer unglücklichen und kontrollwütigen Ehefrau handelt, hält Einzug ins griechische Nationaltheater.

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Montag, 10. Dezember 2018 13:18

Theater oder Amphitheater?

Eine der größten Kulturleistungen, die aus der griechischen Antike auf uns gekommen sind, ist das Theater. Die entsprechenden Aufführungen fanden in eigens dafür errichteten Bauten statt, die nach ihrem etwa halbrunden Zuschauerraum als Theatron bezeichnet wurden. Das besterhaltene und wohl berühmteste Beispiel ist das große Theater von Epidauros. Heutzutage hört man für solche Anlagen öfter auch den Begriff ‚Amphitheater‘.

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Die politisch Satire von Aristophanes wird Anfang nächster Woche als Teil der Sommertour des National Theaters von Griechenland im Odeon des Herodes Atticus am Fuß des Akropolis-Felsens aufgeführt. Eine gesunde Mischung aus Comedy und Ernst.

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Leo Tolstois künstlerisch vollkommenstes Werk „Anna Karenina“ wird von der Regisseurin Angelica Cholina auf die Bühne des Odeon des Herodes Atticus gebracht. Statt der literarischen Sprache erzählen moderner Tanz, spannende Musik und ausdrucksstarke Mimik die Geschichte. „Jede Bewegung ergibt einen Sinn, wie ein Wort“, so Cholina.

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