Aufruf der Deutsch-Griechischen Industrie- und Handelskammer für Europa

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Aufruf der Deutsch-Griechischen Industrie- und Handelskammer für Europa

„Vor dem Hintergrund der kritischen und zukunftsentscheidenden Ereignisse und Entscheidungen, die von den Regierungsoberhäuptern der Eurozone und Griechenlands getroffen werden, stellen wir uns der Verantwortung einen dringenden Aufruf zum Abschluss einer Vereinbarung für den Verbleib Griechenlands in der Europäischen Familie zu starten“, heißt es in einer Pressemitteilung der Deutsch-Griechischen Industrie- und Handelskammer (DGHIK).

Für die DGHIK symbolisiert das „Nein“ des Referendums vom Sonntag keinesfalls den Willen des griechischen Volkes für einen Austritt aus dem Euro. Es spiegele nur „die Verzweiflung einer Nation wider nach sechs Jahren wirtschaftlicher Rezession und sozialer Erschütterung.“ Die Kammer verweist in diesem Zusammenhang auf die 1,3 Mio. Arbeitslosen, (ca. 27 % der Erwerbspersonen) und die hohe Jugendarbeitslosigkeit (ca. 60%). Abschließend stellt die DGIHK fest: „Wir hoffen, dass die bevorstehenden Beschlüsse und Vereinbarungen in den nächsten Stunden und Tagen erneut Hoffnung und eine Perspektive für wirtschaftliches Wachstum in Griechenland bieten können, stets zu Gunsten der heutigen und der zukünftigen Generationen. (Griechenland Zeitung / eb)

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