Weltkriegs-Seemine an Strand in Griechenland entdeckt

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Weltkriegs-Seemine an Strand in Griechenland entdeckt

Eine auch heute noch scharfe Seemine aus dem Zweiten Weltkrieg fand ein Tourist ungefähr 70 Meter vor einem Strand der Insel Skopelos, wie die amtliche Athener Nachrichtenagentur ANA-MPA am Wochenende meldete.

Demnach liegt die Mine in einer Tiefe von sieben Metern auf dem Meeresboden vor dem Strand von Loutraki im Nordwesten der Insel und soll nicht korrodiert sein. Das heißt, die Sprengladung dürfte weiterhin scharf sein. Eine Entschärfung durch Sprengmeister der griechischen Marine sei aber zurzeit nicht möglich, weil unmittelbar neben der Mine die Unterwasserkabel liegen, durch die die Insel mit Strom versorgt wird, berichtete die Agentur. Die Kommune und das Hafenamt Skopels hätten sich in dieser Frage an den nationalen Stromversorger DEI gewandt und um eine Entfernung der Kabel gebeten. Bis zur Entschärfung der Mine sei der Fundort abgeschirmt und durch eine Boje markiert. (Griechenland Zeitung / ak)


Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand Mitte August vor der Insel Skopelos im Rahmen der „Internationalen Segelwoche in der Nordägäis“. Was die Segler wahrscheinlich nicht wussten: Auf dem Meeresboden lauert eine Seemine aus dem Zweiten Weltkrieg.

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