Eurostat: Griechen sind im Zuge der Finanzkrise ärmer geworden

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Eurostat: Griechen sind im Zuge der Finanzkrise ärmer geworden

In Griechenland laufen 35,7 % der Bevölkerung Gefahr, in Armut oder soziale Ausgrenzung zu geraten. Das geht aus einem Bericht der europäischen Statistikbehörde Eurostat hervor. In Zahlen ausgedrückt sind davon 3,8 Millionen Griechen betroffen. Das sind weitaus mehr als noch vor dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise; 2008 waren 28,1 % der Bevölkerung mit dieser Situation konfrontiert.

Höher als in Griechenland liegt die Armutsquote nur in Bulgarien (41,3 %) und Rumänien (37,3 %).
Europaweit sind 23,7 % Menschen von der Armut oder der sozialen Ausgrenzung bedroht (118,8 Millionen Menschen). Die Zahl ist seit 2012 zurückgegangen. Damals hat die Armut 25 % der Europäer betroffen.
Als arm gelten u. a. Menschen, deren Einkommen niedriger als das durchschnittliche Einkommen liegt oder die sich grundlegende Konsumgüter nicht leisten können. (Griechenland Zeitung / eh, Archivfoto: © Eurokinissi)

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