Streiks beim Schienennahverkehr und bei den Schiffen Tagesthema

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Streiks beim Schienennahverkehr und bei den Schiffen

Die Angestellten der Athener U-Bahn (Attiko Metro) sowie der Straßenbahn Tram legen heute zwischen 12 und 16 Uhr die Arbeit nieder. Die heutige Arbeitsniederlegung wird vorerst die letzte für die U-Bahn-Angestellten in dieser Woche sein. Das Personal der „grünen“ Linie, d. h. der Elektrobahn ISAP, hat für den kommenden Donnerstag (24. November), den Samstag (26. November) sowie den Freitag kommender Woche (2. Dezember) weitere Arbeitsniederlegungen angekündigt, die jeweils 21 Uhr beginnen und bis Dienstende dauern. Am kommenden Montag (28. November) werden die ISAP-Angestellten von Dienstagbeginn bis 10 Uhr und am Mittwoch dem 30. November zwischen 12 und 16 Uhr in den Ausstand treten.  


Das Personal des Athener Schienennahverkehrs protestiert mit seinen Streikaktionen gegen geplante Veränderungen in den Unternehmen, wo sie beschäftig sind. Sie hegen Verdacht, dass diese staatlichen Betriebe teilweise privatisiert bzw. dass sogenannte „Filetstücke“ an Privat veräußert werden sollen. Dies könnte, so erklären sie, zu Preiserhöhungen bei den Fahrscheinen aber auch zu Sicherheitsproblemen führen.  
Auch die Gewerkschaft der griechischen Seeleute (PNO) macht mobil. Sie hat für Donnerstag (24. November) zu einem 24-stündigen Streik aufgerufen. In der Folge kann es auch zu Stornierungen oder zu Veränderungen der Fahrpläne bei Passagierschiffen kommen. Reisende sollten vor Abfahrt mit der Hafenbehörde oder ihrem Reisebüro in Kontakt treten. Die Seemänner wollen u. a. einen Rahmentarifvertrag abschließen, der seit 2010 aussteht. Weiterhin wollen sie auf die Arbeitslosigkeit in ihrer Zunft aufmerksam machen und sie rufen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit auf. Des Weiteren fordern sie die Entlohnung für bereits geleistete Arbeit. (Griechenland Zeitung / eh)   

Unser Archivfoto zeigt eine Station der Athener Elektrobahn (ISAP).

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