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Erhebliche Probleme durch Unwetter in Athen

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Erhebliche Probleme durch Unwetter in Athen
Schlammlawinen, Stromunterbrechungen, geschlossene U-Bahnhöfe: Das ist die Bilanz eines Unwetters, das in der Nacht von Samstag auf Sonntag über Athen und andere Teile Griechenlands niedergegangen ist und auf der Insel Zakynthos auch ein Menschenleben gefordert hat . 
Wer noch am Sonntagabend die Umgehungsstraße des Lykabettos-Hügels entlangfuhr, fuhr an einem Abschnitt plötzlich durch fast knöcheltiefem Schlamm, der die gesamte Asphaltdecke bedeckte. Im angrenzenden feinen Innenstadtviertel Kolonaki lag allenthalben Schutt auf den Straßen, den die Wassermassen vom Hügel mitgerissen hatten. Die Straßen hatten sich in der Nacht zeitweilig in Sturzbäche verwandelt. Anwohner berichten, dass selbst auf den Treppenstufen zu den Hauseingängen Schlammablagerungen waren.
Erhebliche Probleme gab es auch anderswo in Athen, vor allem westlich der Innenstadt. So waren die zentralen Straßenachsen Leoforos Dimokratias, Liossion, Piräos und Agiou Polykarpou zeitweilig wegen der Überschwemmungen gesperrt. Auch an der Katechaki nördlich der Innenstadt und in Spata nahe dem Athener Flughafen gab es Verkehrsprobleme. Die U-Bahnhöfe „Panormou“, „Megaron Moussikis“ und „Evangelismos“ der Linie 3 blieben geschlossen, weil sie in der Nacht vollgelaufen waren. Zwei davon konnten bis zum Sonntagmorgen wieder in Betrieb genommen werden; der Bahnhof „Megaron Moussikis“ blieb aber auch am Montagmorgen weiter außer Betrieb.
In mehreren Teilen der nördlichen Innenstadt fiel wegen des Wolkenbruchs außerdem der Strom aus. Die Feuerwehr musste 310 Mal ausrücken, um Wasser aus Kellern, Häusern und Geschäften zu pumpen, und acht Mal, um Menschen aus Notlagen zu befreien. (Griechenland Zeitung / ak) 
 
Unser Foto (© Eurokinissi) entstand nach den Unwettern in Athen am Lykabettos-Hügel. 
 
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