Didymoticho: Großbrand in ältester Moschee Europas Tagesthema

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Didymoticho: Großbrand in ältester Moschee Europas

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist in der historischen Bayezid-Moschee im Zentrum der nordgriechischen Stadt Didymoticho ein Brand ausgebrochen. Erst gegen sieben Uhr morgens konnten die Flammen unter Kontrolle gebracht werden.

An den Löscharbeiten haben sich 54 Feuerwehrmänner mit 23 Löschfahrzeugen beteiligt. Die Ursache des Brandes konnte noch nicht geklärt werden. Brandstiftung gilt jedoch eher als unwahrscheinlich. Vielmehr wird vermutet, dass es sich um das Wiederaufflammen eines am Dienstagmittag ausgebrochenen Feuers handelt, das offenbar durch Restaurierungsarbeiten verursacht wurde; die Moschee sollte noch in diesem Jahr komplett saniert werden. Obwohl noch keine offiziellen Stellungnahmen vorliegen, berichten Medien, dass durch den Brand an der Moschee schwerste Schäden entstanden sind.
Bei der 1420 errichteten Bazeyid-Moschee handelt es sich um die erste Moschee, die von den Osmanen auf europäischem Boden errichtet worden ist. Gleichzeitig ist es das größte muslimische Gotteshaus auf dem Balkan. Den Auftrag zum Bau hat Sultan Mehmed I. gegeben. Die Moschee wurde nicht mehr für religiöse Zwecke benutzt. Sie galt und gilt jedoch als wichtiges Kulturgut. (Griechenland Zeitung / eh; Foto: Didymoteicho.gr)

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