Ungewisse Zukunft für die Zeitungen „Ta Nea“ und „To Vima“ Tagesthema

Ungewisse Zukunft für die Zeitungen „Ta Nea“ und „To Vima“

Vorerst zum letzten Mal erscheint heute die Ausgabe der Zeitung „Ta Nea“; die Sonntagszeitung „To Vima“ wird am kommenden Wochenende ebenfalls nicht an den Kiosken liegen.


Das hat die neue Führung des Medienkonzerns DOL beschlossen. Die Angestellten sollen bis Ende Oktober die bereits seit zwei Monaten ausstehende Gehälter erhalten. Sie werden u. a. darum gebeten, ihre Pkw nicht mehr auf den Parkplätzen des Unternehmens abzustellen.
Auf der Internetseite von „To Vima“ sowie auf dem letzten Titelblatt von „Ta Nea“ erklärt die neue Leitung des Medienkonzerns, dass in wenigen Tagen „die neue Zeit für Ta Nea und To Vima beginnen wird“. Die Zeitungen seien zunächst geschlossen worden, um „praktische und technische“ Hindernisse zu lösen.
Anfang Juni hatte der Reeder Vaggelis Marinakis den Traditionsverlag DOL für 22,89 Millionen Euro gekauft und seinem Unternehmen „Alter Ego“ einverleibt. Die Journalistenvereinigung ESIEA appelliert an die neue Unternehmensleitung, die Arbeitsplätze der Journalisten beizubehalten. (Griechenland Zeitung/eh, Fotos: © Eurokinissi)

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