Mit Trinkbrunnen gegen Plastikmüll Tagesthema

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Um den Konsum von Flaschenwasser wenigstens etwas einzuschränken, hat die Stadt Athen in diesem Sommer in Zusammenarbeit mit den Athener Wasserwerken in der Innenstadt drei neue öffentliche Wasserhähne installiert, wo man sich erfrischen oder seine Trinkflasche wieder auffüllen kann.

Sie befinden sich am Anfang der Einkaufsstraße Ermou am Syntagma-Platz, am Assomaton-Platz nahe dem Bahnhof „Thissio“ (am Anfang der „unteren“ Ermou-Fußgängerzone) sowie am Ausgang des U-Bahnhofs „Kerameikos“ im hippen Gazi-Viertel.
Es handelt sich um eine Initiative im Rahmen der Kampagne des Netzwerks „Mesogeios SOS“ gegen Plastikmüll sowie für das Leitungswasser als allgemeines Gut und das Recht, an öffentlichen Orten Zugang dazu zu haben. Nach Angaben der Direktorin des Netzwerks, Christina Kontaxi, wären in der Athener Innenstadt ungefähr 100 solcher öffentlichen Wasserhähne oder Trinkbrunnen nötig. Mit den drei neuen beläuft sich ihre Zahl zurzeit auf 21, es gebe aber eine Vielzahl defekter und inaktiver solcher Wasserquellen, die den Vorteil böten, schon jetzt ans Leitungsnetz angeschlossen zu sein.
Darüber hinaus versucht das Netzwerk, Gastronomieunternehmen zum Verzicht auf Flaschenwasser zu bewegen, sofern dies nicht ausdrücklich bestellt wird. Über die Standorte der Trinkbrunnen und Gaststätten informiert eine Smartphone-App, die man unter anderem auf der Facebook-Seite „epistrofistivrysi“ findet. Außerdem läuft die Initiative auch in anderen Städten wie Thessaloniki und Alexandroupolis. (GZak)

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