2.400 Jahre altes Schiffswrack im Schwarzen Meer gefunden

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt eine Unterwasser-Ausgrabung eines Schiffswracks vor der Insel Kythira. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt eine Unterwasser-Ausgrabung eines Schiffswracks vor der Insel Kythira.

Archäologen haben im Schwarzen Meer einen spektakulären Fund gemacht: Mehr als 60 Schiffswracks wurden in einem verhältnismäßig guten Zustand auf dem Grund des Schwarzen Meeres vor der Küste Bulgariens entdeckt.

Grund für die gute Erhaltung ist der Mangel an Sauerstoff im Schwarzen Meer.
Der Fundort befindet sich in 2.000 Metern Tiefe. Das älteste dieser „Flotte“ ist etwa 2.400 Jahre alt. Es handelt es um ein griechisches Handelsschiff. Der Rumpf ist 23 Meter lang. Erhalten ist auch der Mast und sogar Gräten von Fischen, die die Matrosen an Bord verzehrt haben, konnten identifiziert werden.
Die Forscher kannten derartige Schiffe bisher nur von Abbildungen. Ein gutes Beispiel dafür ist eine Vase, die im Britisch Museum ausgestellt wird. Zu sehen ist auf dieser, wie Odysseus an den Mast eines Schiffes gefesselt ist, während er und seine Genossen an der Insel der Sirenen vorbeifahren.
Die Forscher erhoffen sich durch diesen Fund viele Erkenntnisse über die antike Schifffahrt. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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