Vermisste Kinder: hohe Erfolgsquote Griechenlands beim Auffinden

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Griechenland zählt EU-weit zu jenen Ländern mit der höchsten Quote beim Auffinden vermisster Kinder. Angaben der Griechischen Polizei zufolge wurden im vergangenen Jahr 299 Minderjährige als vermisst gemeldet; 85,9 % von ihnen konnten aufgefunden werden.

Von 176 Mädchen konnten 161 zu ihren Familien zurückkehren; bei 96 der 123 vermissten Jungen war das ebenso. Bei den meisten der Betroffenen handelt es sich um Kinder griechischer, albanischer oder pakistanischer Herkunft. Diese Zahlen hat die Kinderschutzorganisation „Lächeln des Kindes“ anlässlich des Welttages der vermissten Kinder am 25. Mai veröffentlicht. Wesentlich düsterer ist das Bild bei unbegleiteten Flüchtlingskindern: 2018 waren 1.110 dieser Minderjährigen als vermisst gemeldet worden, nur 421 konnten wieder gefunden werden. Einer der Gründe für das Verschwinden dieser Kinder seien zum Teil auch langwierige bürokratische Verfahren und fehlendes Vertrauen ins System, so die Initiative Vermisste Kinder. (Griechenland Zeitung/eh)

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