Aberglaube ist in Hellas noch stark verbreitet

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Unser Archivfoto (© Griechenland Zeitung / Jan Hübel) zeigt Talismane gegen den „bösen Blick“ auf der Insel Patmos. Unser Archivfoto (© Griechenland Zeitung / Jan Hübel) zeigt Talismane gegen den „bösen Blick“ auf der Insel Patmos.

Viele Griechen glauben noch immer an den „bösen Blick“. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die von Wissenschaftlern aus Australien und England durchgeführt wurde.

Befragt wurden 3.000 Personen aus 28 Ländern, um herauszufinden, ob der Glaube an übernatürliche Kräfte wie etwa den Teufel, Magie und Dämonen mit Infektionskrankheiten in Verbindung stehen könnte. Weniger glauben Bürger aus Finnland, Deutschland, Österreich und der Schweiz an derartige Phänomene. Besonders sind diese hingegen in Nigeria, Bangladesch, China und auf den Philippinen verbreitet. Griechenland liegt mit in Sachen Aberglaube etwa gleichauf mit den USA, Spanien und Japan. Ein Teil der griechischen Presse sah sich anlässlich des Europäischen Kopfschmerz- und Migränetages am 12. September dazu veranlasst, die Nachricht bekanntzugeben, dass das „Enthexen“ – zu Griechisch „Xemátiasma“ – die Kopfschmerzen nicht lindern würde. (Griechenland Zeitung / eh)

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