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Landwirte auf Rhodos fordern erneut Maßnahmen gegen Anstieg der Hirschpopulation

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Die Landwirte der Region der Südlichen Ägäis erzwangen in der Vorwoche durch mehrtätige Aktionen einer Krisensitzung des Regionalrates. Nach der Sitzung wurde nun auf die dringende Notwendigkeit verwiesen, die Insel Rhodos vor den Auswirkungen des unkontrollierten Anstiegs der Hirschpopulation zu schützen und einstimmig ein Drei-Punkte-Plan verabschiedet, der auf Vorschlägen des Gouverneurs der Region Südägäis Giorgos Chatzimarkos beruht:

- Sofortige Reduzierung des Hirschbestands
- Berücksichtigung von Schäden an landwirtschaftlichen Nutzpflanzen durch die Tiere bei den Entschädigungsregelungen des Agrarministeriums
- Bereitstellung von 300.000 Euro im Haushalt der Region für neue Studien zur Erfassung der tatsächlichen Anzahl des Damwilds auf Rhodos.

Jüngsten Schätzungen der Universität Thessaloniki zufolge beläuft sich die entsprechende Population auf Rhodos derzeit auf rund 6.200 Tiere – vor wenigen Jahren sollen es noch etwa 1.000 gewesen sein.

(Griechenland Zeitung / fe)

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