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Detaillierter WWF-Bericht über illegalen Wildtierhandel in Griechenland Tagesthema

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 Foto (© WWF) Foto (© WWF)
Der illegale Wildtierhandel stellt eine der größten Bedrohungen für die Artenvielfalt des Landes dar.
Auf dieses Gefahrenszenario machte der World Wildlife Fund for Nature (WWF) Griechenland bei der Präsentation der ersten, ausführlichen Studie zu diesem Thema aufmerksam. Über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr analysierten WWF-Mitarbeiter gemeinsam mit dem Journalisten Thodoris Chondrogiannos die Situation des illegalen Wildtierhandels in Griechenland. Die gewonnenen Erkenntnisse zeichnen ein alarmierendes Bild. Laut dem Bericht begünstigen politische Untätigkeit, mangelnde Aufklärung und Ausbildung sowie Personalknappheit das anhaltende Leid der betroffenen Tiere. In Griechenland sind – so der Bericht – die wilden Orchideen sehr begehrt, ebenso wie Vögel, Reptilien oder Schmetterlinge, die gefangen und verkauft würden. Nach Angaben von Interpol beläuft sich der weltweite Jahresumsatz des illegalen Wildtierhandels auf rund 18 Milliarden Euro. Damit zählt er zu den lukrativsten kriminellen Aktivitäten und liegt nach Waffen-, Drogen- und Menschenhandel an der vierten Stelle. 
 
In welchen Regionen Griechenlands der Wildtierhandel besonders floriert und wie die kriminellen Machenschaften selbst Deutschland erreichen, lesen Sie Sie in einem Artikel von Giorgos Carty in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1003), die am 08. Januar erschien. Infos und Bestellungen hier.
(Griechenland Zeitung / as)
 
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