Der seit Jahrzehnten diskutierte Bau einer mautpflichtigen Autobahnachse im Norden Kretas (VOAK) soll schrittweise Realität werden.
Der Konzessionsvertrag mit einer Laufzeit von 35 Jahren mit der griechischen Betreibergesellschaft GEK TERNA Group soll Anfang Februar in Kraft treten. Wie die Presseagentur ANA-MPA berichtete, betrifft er einen Abschnitt von fast 160 Kilometern Länge zwischen Chania, Rethymno und Heraklion. Das Projekt, mit einem Gesamtbudget von 1,75 Milliarden Euro, könnte außerdem um einen 30 Kilometer langen Abschnitt zwischen Chania und Kissamos im Westen ergänzt werden (Budget: rund 235 Millionen Euro). Dadurch würde sich die Gesamtlänge auf schnelle 190 Kilometer erhöhen. Die gesamte Strecke soll ua 23 Tunnel und 89 Brücken umfassen. Bei der geplanten VAOK handelt es sich um die wichtigste Ost-West-Verbindung Kretas, die bei Fertigstellung fast 300 Kilometer umfassen und auch Agios Nikolaos und Sitia im Osten der Insel einbinden soll. Bis zum Jahr 2030 soll die VOAK – so die Webseite metaforespress – zwischen Kissamos und Agios Nikoalos fertiggestellt sein. (Griechenland Zeitung / gc/rs)