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Unwetter trifft Griechenland: Schnee und Regen bringen Verkehrsbehinderungen mit sich Tagesthema

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Beispielfoto (© Eurokinissi) Beispielfoto (© Eurokinissi)

Eine neue Schlechtwetterfront hat Griechenland am Wochenende erfasst. Während im Norden Schnee fiel, kam es in anderen Landesteilen zu starken Regenfällen und lokalen Überschwemmungen.

Griechenland wurde an diesem Wochenende erneut von einer Schlechtwetterfront heimgesucht. In Nordgriechenland kam es zu starken Schneefällen, während Mittelgriechenland und die Ägäis von heftigen Regengüssen betroffen waren. So etwa bleiben am Montag (2.2.) aus Sicherheitsgründen viele Schulen in Thrakien geschlossen. Im Skizentrum Laila bei Serres in Zentralmakedonien sind mehrere Pkw im Schnee stecken geblieben, weil sie keine Schneeketten an Bord hatten, obwohl dies Vorschrift ist. Dadurch ist ein beträchtlicher Verkehrsstau entstanden. Medienberichten zufolge mussten mindestens 100 Menschen evakuiert werden, darunter auch zahlreiche Kinder.
In den Bergen um Ioannina im Nordwesten Griechenlands kam es ebenfalls zu Schneefällen, größere Probleme wurden jedoch nicht gemeldet. Der staatlichen Nachrichtenseite ertnews.gr zufolge liege dort bis zu einem Meter Schnee. Bei Thessaloniki musste hingegen am Sonntagnachmittag zwischen Oräokastro und Melissochori die Straße wegen starker Schneefälle gesperrt werden.
Erhebliche Sachschäden gab es durch das Unwetter auch am Strand von Larissa, Agiokambos. Dort haben die Wellen Zweige und Müll an Land gespült und regelrecht ein „katastrophales Bild“ hinterlassen, wie es in griechischen Medien hieß.
Betroffen vom Unwetter war auch die Urlaubsinsel Santorini; dort kam es zu erheblichen Überschwemmungen. Besonders betroffen waren Medienberichten zufolge die Gegenden Emborio, Megalochori, Monolithos, Pyrgos und Mesaria. Auch auf der Insel Chios gab es Probleme aufgrund des Unwetters. So etwa blockierte ab 19 Uhr ein vom Berg abgerutschter Felsen die Straße zwischen Chios-Stadt und Kardamyla. Lokalen Medienberichten zufolge wurde dabei ein vorbeifahrender Pkw leicht beschädigt; es wurde jedoch niemand verletzt. Auf der Insel Karpathos wiederum hatte ein Passagierschiff aufgrund der starken Winde Probleme, vor Anker zu gehen. (Griechenland Zeitung / Elisa Hübel)

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