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„Lebendiges Wunder“: Griechenland gedenkt des Welttages der Griechischen Sprache

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Griechenland feiert am 9. Februar seine Sprache, die über Jahrtausende Philosophie, Wissenschaft und Kultur geprägt hat. Nun wurde die griechische Sprache auch international von der UNESCO anerkannt.

Zum ersten Mal wird dieses Jahr am 9. Februar auch der Welttag der Griechischen Sprache begangen, nachdem dieser 2025 von der Sonderorganisation der Vereinten Nationen UNESCO offiziell anerkannt wurde.
Premierminister Kyriakos Mitsotakis sprach von einem „lebendigen Wunder, das 40 Jahrhunderte alt ist“. Die griechische Sprache sei außerdem „Grundlage unserer nationalen Identität“ und gleichzeitig „aber auch eine Verantwortung – besonders heute, in einer sich wandelnden digitalen Zeit“.
Außenminister Jorgos Gerapetritis registrierte eine „historische Anerkennung der Sprache, die die Wiege der Weltkultur war“. Damit sei der 9. Februar gleichzeitig auch der Welttag Griechenlands.
Der Vorsitzende der Oppositionspartei SYRIZA Sokratis Famellos konstatierte: „Wir ehren unsere Sprache, die über eine lange historische Entwicklung die Philosophie, die Wissenschaft und die Künste geprägt hat. Sie bleibt international lebendig durch Bildung, Forschung und zeitgenössische geistige Schöpfungen.“ Zudem erinnerte er daran, dass in Griechenland selbst bereits seit 2017 am 9. Februar die griechische Sprache gefeiert wird.
Hintergrund für diesen Termin: Am 9. Februar 1857 ist auf der Insel Korfu der Dichter Dionysios Solomos verstorben, der als Griechenlands Nationaldichter gilt. Die ersten Strophen seines Gedichts „Hymne an die Freiheit“ (Ύμνος εἰς τὴν Ἐλευθερίαν) wurden später zur griechischen Nationalhymne. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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