In Griechenland haben 91 % der Menschen Angst vor Unfällen im Straßenverkehr, die andere verursachen könnten. Auf europäischer Ebene beträgt dieser Wert 93 %. Zu diesem erschreckenden Ergebnis kommt das Barometer 2025 der französischen Stiftung VINCI Autoroutes.
Griechenland fällt bei dieser Studie unter 12.500 Personen aus elf Ländern in einigen Kategorien negativ auf: 82 % erklärten beispielsweise, während des Fahrens das Smartphone oder die GPS-Funktion zu bedienen (Durchschnitt Europa: 77 %); außerdem sagten 40 % der Griechen, dass sie auch weiterfahren, wenn sie sich müde fühlen (Durchschnitt: 32 %). „Spitzenwerte“ erzielen auch griechische Fußgänger: 84 % von ihnen antworteten, dass sie die Straße auch dann überqueren, wenn der nächste Fußgängerübergang weniger als 50 Meter entfernt ist (Durchschnitt: 77 %); 66 % gaben an, eine rote Fußgängerampel zu ignorieren (Durchschnitt: 56 %). Positiv für Griechenland ist insgesamt, dass sich das Bild im Vergleich zum Vinci-Barometer ein Jahr zuvor bei den meisten Antworten gebessert hat. Einige Beispiele: Man schimpft weniger auf andere Fahrer (- 2 %) und überholt auf der Autobahn weniger rechts (- 5 %)
(Griechenland Zeitung / gc)