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Eine pontische Taverne bei Athen als kleines Museum

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Foto: GZgc/as Foto: GZgc/as

Zwischen Musik, Tanz und traditionellen Gerichten gibt eine besondere Taverne im südlichen Vorort Athens Kallithea ein Stück pontischer Geschichte weiter. Im „O Drómos tou Metaxioú“ (Ο Δρόμος του Μεταξιού“ – „Die Seidenstraße“) verbindet Kostas Alexandridis Küche, Kultur und Erinnerung zu einem lebendigen Treffpunkt der Pontosgriechen.

An den Wänden hängen Trachten und Instrumente, im Hintergrund erklingt die pontische Lyra, und den Besucheern werden auf Tellern Speisen serviert, deren Rezepte seit Generationen weitergegeben werden.
Die Pontosgriechen stammen ursprünglich von den Küsten des Schwarzen Meeres, aus der historischen Region Pontos in der heutigen Türkei. Nach Verfolgung, Vertreibung und dem Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei zu Beginn des 20. Jahrhunderts fanden viele von ihnen eine neue Heimat in Griechenland – und brachten ihre eigene Sprache, Musik, ihre Tänze und kulinarischen Traditionen mit. (Griechenland Zeitung)

Wie Kostas Alexandridis in seiner Taverne diese Kultur lebendig hält, warum Essen für ihn ein wichtiges Bindeglied zur Geschichte seiner Vorfahren ist und welche Rolle Musik, Tanz und Gemeinschaft für die pontische Identität spielen, lesen Sie in einem Beitrag von Antonia Schwalm und Giorgos Carty in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1012), die am 11. März erschien. Infos und Bestellmöglichkeiten hier.

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