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Santorin 2025: Tektonik und Magma lösen Erdbebenschwarm aus Tagesthema

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Archivfoto (© Canva) Archivfoto (© Canva)

Vor einem Jahr geriet die Kykladeninsel Santorin – zusammen mit dem benachbarten Amorgos – wegen einer ungewöhnlichen Erdbebenserie international in den Schlagzeilen: Zwischen dem 26. Januar und dem 30. Juni wurden dort über 21.000 Erdbeben registriert, davon rund 19.500 allein im ersten Quartal.

Ein Jahr danach fand nun in Athen an der Sternwárte eine Tagung zu diesem Thema statt, an dem auch der damalige Minister für Klimakrise und Zivilschutz Jannis Kefalojannis teilnahm. Einer der Experten, der Leiter des geodynamischen Instituts, Vassilis Karastathis, vertrat die Auffassung, dass die meisten Beben tektonischer Natur gewesen seien, also durch Verscheibeungen von Erdplatten. Ein erheblicher Anteil sei jedoch, so Karastathis, auch auf das Eindringen von Magmamassen in bestehende Verwerfungen zurückzuführen. Gleichzeitig betonte er aber: „Es gab keine Anzeichen für einen Magmaaufstieg an die Oberfläche oder eine unmittelbare vulkanische Gefahr.“ Die heutige Form der Insel Santorin entstand durch eine gewaltige Vulkanexplosion etwa 1600 Jahre v. Chr. Der Vulkan ist auich heute noch aktiv. Im 20. Jahrhundert wurden drei Ausbrüche registriert.

(Griechenland Zeitung / ls)

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