Die Lage der Küstenfischer im Amvrakischen Golf verschlechtert sich zunehmend. Nach Angaben des Präsidenten des Berufsfischerverbands von Preveza, Panos Boukouras, sind die Fangmengen in den vergangenen Jahren um bis zu 50 Prozent zurückgegangen.
Dies führt zu erheblichen Einkommenseinbußen und stellt die wirtschaftliche Existenz vieler Betriebe infrage. Als Hauptursachen gelten die Auswirkungen des Klimawandels sowie die wachsenden Populationen geschützter Arten wie Delfine und Meeresschildkröten. Zusätzlich verschärft der Ausbau von Aquakulturen den Druck auf die traditionelle Fischerei in der Region. Auf einer Konferenz zum Amvrakischen Golf in Amfilochia Ende des Vorjahres verwiesen mehrere Referenten darauf, dass die Zahl der Berufsfischer in der Region kontinuierlich abnehme.
(Griechenland Zeitung / ls)