Die Krise im Nahen Osten und die weitgehende Blockade der Straße von Hormus haben den Welthandel erschüttert und Europas Abhängigkeit von internationalen Transportwegen erneut deutlich gemacht. In den Mittelpunkt rückt dabei Griechenland mit dem Hafen von Piräus, einem der wichtigsten Umschlagplätze zwischen Asien und Europa.
Dank seiner Lage und seiner hohen Kapazitäten gilt Piräus als bedeutender Knotenpunkt im Mittelmeerraum. 2025 wurden dort rund 4,6 Millionen Standardcontainer (TEU) umgeschlagen. Insgesamt können die drei Containerterminals nach Angaben des Betreibers mehr als sieben Millionen TEU jährlich abfertigen. Doch Experten sehen auch Schwächen: Vor allem unzureichende Bahnverbindungen und Defizite bei der Anbindung an das europäische Hinterland bremsen das Potenzial der griechischen Häfen. Gleichzeitig wächst die Konkurrenz aus der Adria. (Griechenland Zeitung)
Welche Rolle Griechenland in der aktuellen Versorgungskrise spielen kann, warum Piräus trotz seiner strategischen Lage an Grenzen stößt und wo langfristig neue Chancen entstehen könnten, beleuchtet Nicolas Kaufmann in einem ausführlichen Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1025), die am 17. Juni erschien. Infos und Bestellmöglichkeiten hier.