In der Nähe von Chania auf Kreta kam es zu einem brutalen Mord an einer Frau. Die 45-jährige Stavroula Leventaki war seit dem 30. Mai vermisst worden. Am Sonntag (21.6.) wurde ihre Leiche auf einem Grundstück gefunden – sie war gefesselt und anschließend vergraben worden.
Ein 43-jähriger Mieter eines Hauses, das dem Opfer gehörte, hat die Tat inzwischen gestanden. Er gab an, in einen Streit mit ihr geraten zu sein, bei dem er sie am Kopf verletzt habe. Anschließend habe er die Kontrolle verloren und die Frau mit einem Messer attackiert. Anschließend habe er sie erneut mit einem Holzstück am Kopf verletzt.
Die Leiche habe er daraufhin mit Isolierband umwickelt und in einen Müllsack gesteckt. Danach habe er mit den Bankkarten des Opfers, deren PIN er in ihren persönlichen Unterlagen gefunden habe, Geld abgehoben. Angeblich wollte er dadurch den Eindruck erwecken, die Frau sei noch am Leben. Am folgenden Tag habe er die Leiche mit seinem Auto zu einem nahegelegenen Grundstück gebracht und dort vergraben. In seinen Aussagen hatte der Mann zunächst versucht, den Verdacht auf den Bruder der Getöteten zu lenken, da zwischen den Geschwistern ein angespanntes Verhältnis bestanden habe. Die Behörden schließen jedoch nicht aus, dass noch ein anderes Tatmotiv infrage kommen könnte. (Griechenland Zeitung / eh)