Es bleibt relativ kühl und regnerisch
- Freigegeben in Wetter
Nur langsam kommt das kulturelle Leben in Griechenland nach einem zweimonatigen Lockdown als Folge der Corona-Pandemie wieder in Gang. Seit voriger Woche haben die archäologischen Stätten des Landes wieder für das Publikum geöffnet. Mit Einschränkungen – etwa eine begrenzte Anzahl von Besuchern – sind auch die Galerien wieder in Betrieb. Live-Konzerte gibt es nach wie vor nur auf dem Bildschirm.
Griechenlands Ouzo ist auf dem Vormarsch. Insgesamt haben die Exporte griechischer Destillate im Jahr 2019 um 4,3 Prozent zugelegt. Mehr als zwei Drittel davon (68 %) sind Anisschnäpse. Acht von Zehn Flaschen der Spirituosenexporte gingen in EU-Länder, vor allem nach Deutschland.
Die bilateralen Beziehungen zwischen Athen und Ankara verschlechtern sich weiter. In den Medien wurde in den vergangenen Tagen eine diplomatische Konfrontation über die Grenzziehung am Evros-Fluss (türkisch: Meric) ausgetragen. Demnach habe sich der in den 1920er Jahren vereinbarte Grenzverlauf durch die Flussmorphologie verändert.
Die Ausbreitung des Coronavirus scheint in Griechenland fast gestoppt. Am Samstag (23.5.) erkrankten nur drei Personen an dem Virus; allerdings verloren zwei Menschen ihr Leben an den Folgen von Covid-19.
Durch die Corona-Pandemie stieg die Arbeitslosigkeit in Griechenland rapide an. Das Arbeitsamt OAED meldet für den Monat April 21,73 % mehr Arbeitslose im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Die griechische Käseindustrie meldet eine positive Nachricht. Das Unternehmen „Ipiros“ investiert 20 Millionen Euro, um seine Produktion auszubauen.
Griechenland zählt zu den Weltmeistern, was die besten und offiziell ausgezeichneten Strände betrifft. Am Donnerstag (21.5.) wurde bekanntgegeben, dass hier 497 Strände, 14 Jachthäfen und sechs touristische Schiffe mit einer „Blauen Flagge“ ausgezeichnet worden sind.