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Juli 2026 - GRIECHENLAND.NET

Sonniger Start in den März

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Am heutigen Dienstag (3.3.) zieht eine Wolkenfront aus Westen über Griechenland, die großen Teilen des Landes leichte Bewölkung bringt. Ansonsten ist es meist sonnig und trocken, nur im Westen ist mit leichten Niederschlägen zu rechnen. Vielerorts übersteigen die Tagestemperaturen bereits die 20° C. Auf den ionischen und ägäischen Inseln weht dem Griechischen Wetterdienst EMY zufolge ein steifer Südwind.

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Griechenland verbarrikadiert seine Grenzen TT

  • Freigegeben in Politik

An die 15.000 Emigranten und Flüchtlinge stauen sich seit dem Wochenende am nordgriechischen Grenzfluss Evros auf der türkischen Seite. Ankara hatte zuvor bewusst das Gerücht ins Leben gesetzt, die Grenzen zu Europa geöffnet zu haben. Als Reaktion darauf tat Hellas genau das Gegenteil: Es riegelte seine Grenzen ab.

Angeschts dieser äußerst angespannnten Lage ist Athen mit einer „asymetrische Bedrohung“ konfrontiert. Das erklärte Regierungssprecher Stelios Petsas am Sonntag nach einer Krisensitzung des Regierungsrates für Außenpolitik und Verteidigung (KYSEA). Die Land- und Seegrenzen würden aus diesem Grund mit sofortiger Wirkung verstärkt. Dies erfolge sowohl durch einen erhöhten Einsatz von Militär, Polizei und Hafenpolizei als auch durch intensivierte Kooperation mit der europäischen Grenzschutzagentur Frontex. Unter Berufung auf den Artikel 78 Paragraph 3 will die Regierung auch Brüssel stärker involvieren. Die EU sieht die Ergreifung von Maßnahmen vor, wenn ein Mitgliedsland durch Angehörige von Drittstaaten in eine Notstandslage gerät. Nach der KYSEA-Sitzung gab die Regierung auch ihren Beschluss bekannt, dass die Bearbeitung von neuen Asylanträgen für einen Monat ausgesetzt werde.

Als Drahtzieher hinter den chaotischenZuständen an den Grenzen nennt Athen unumwunden den östlichen Nachbarn: Anstatt das Schlepperwesen zu unterbinden, sei die Türkei selbst zu einem Schlepper geworden, so Petsas. In den letzten Tagen sei Griechenland im Osten des Staatsgebiets starkem Druck ausgesetzt – durch eine plötzliche, massenhafte, organisierte und koordinierte Mobilisierung von Bevölkerungsgruppen an seinen See- und Landgrenzen. Diese Bewegungen würden von der Türkei gefördert und unterstützt, so Petsas. Er spielte dabei u. a. darauf an, dass Migranten kostenlos von türkischen Städten an die griechische Grenze gekarrt werden, etwa aus Istanbul, wie TV-Berichte griechischer Medien zeigten.

Die enttäuschten Hoffungen der Flüchtlinge, schnell nach Europa zu gelangen, führten auch zu Scharmützeln zwischen Asylsuchenden und der griechischen Polizei. Von den Sicherheitsbehörden wurden am Wochenende an die 100 Personen wegen illegalen Grenzübertritts aufgegriffen; nur eine Handvoll stammte aus dem Bürgerkriegsland Syrien. Mit Megaphonen und sogar per SMS warnen die griechischen Behörden die Flüchtlinge auf der anderen Seite des Evros davor, den Versuch zu unternehmen, illegal griechisches Staatsgebiet zu betreten.Sie würden zurückgedrängt werden, lautet die Botschaft. Medienberichten zufolge wollten am Wochenende an der Landgrenze im Norden etwa 10.000 Migranten auf griechisches Territorium vordringen. Auf den ostägäischen Inseln Griechenlands strandeten im selben Zeitraum etwa 1.000 Menschen, die von der türkischen Küste aus aufgebrochen waren.
In der Nacht von Sonntag auf Montag (2.3.) scheint sich die Situation am Evros zumindest vorübergehend beruhigt zu haben. Der Bürgermeister der Stadt Orestiada berichtete im privaten TV-Sender „Open“, dass es Anzeichen gebe, dass ein Teil der Flüchtlinge und Emigranten sich von der Grenze zurückgezogen habe.

Der griechische Premier Kyriakos Mitsotakis kündigte unterdessen an, dass er am Dienstag (3.3.) gemeinsam mit dem Präsidenten des Europäischen Rates, Charles Michel, die griechisch-türkische Nordgrenze besuchen werde. „Die Grenzen Griechenlands sind auch die Außengrenzen Europas. Wir werden sie schützen“, betonte Mitsotakis. (Griechenland Zeitung / rs).

Unser Foto von Eurokinissi zeigt Regierungssprecher Stelios Petsas nach KYSEA-Sitzung am Sonntag.

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Das Phantom der Oper

In der Olympic Hall, die im Athener Stadtviertel Galatsi liegt, wird nur noch für wenige Tage das schaurig-schöne Musical „Das Phantom der Oper“ aufgeführt. Es basiert auf dem gleichnamigen Roman, der als Klassiker der Weltliteratur gilt.

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Kathará Deftéra – Rosenmontag

Mit dem „Reinen Montag“ beginnt die 48 Tage dauernde Fastenzeit der orthodoxen Kirche, die erst in der Nacht des Karsamstags (18./19.4.) zu Ende geht. Traditionell darf an diesem Tag kein Fleisch von einem Tier, das blutet, gegessen werden. Da der Rosenmontag in Griechenland ein Feiertag ist, treffen sich viele Einheimische und Gäste zum Drachensteigen oder gemeinsamem Picknick am Strand oder einem Hügel. Treffpunkt n Athen ist der Philopappos-Hügel.

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„The Swingin´ Cats“ im Gazarte

Im Rahmen der Faschingsparty „Welcome to the Circus“ treten am Sonntag (1.3.) die „Swingin´ Cats“ auf der Rooftop-Bühne des Musiklokals Gazarte auf. Mit einer Mischung aus Swing und Rock´n´Roll sowie Einflüssen griechischer und internationaler Oldies begeistert die aus Athen stammende Band. Auf der Bühne des Gazarte sind die Musiker schon fast „Stammgäste“.

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Händels „Agrippina“ live aus der Met-Opera

Habsucht, Macht, Betrug und Verrat: Das sind Themen, die auf allen Ebenen des Lebens – ob in der Politik, am Arbeitsplatz oder im Kreis von Freunden und Familie – präsent sind. Wie zeitlos diese Probleme außerdem sind, zeigt die Oper „Agrippina“ von Georg Friedrich Händel auf, deren Handlung auf der antiken römischen Mythologie basiert. Am morgigen Samstag (29.2.) wird eine Neuinszenierung des Werkes aus der Metropolian Opera New York live mit griechischen Untertiteln in die Konzerthallen von Athen und Thessaloniki übertragen.

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Verbesserungsvorschläge für Fußball durch FIFA und UEFA

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Die Welt des griechischen Fußballs soll umgestaltet werden. Griechenland, die Union Europäischer Fußballverbände (UEFA) und der Internationale Verband Association Football (FIFA) haben sich dazu verpflichtet, das „gesunde Wachstum“ des Fußballs in Griechenland und den Schutz der sportlichen Werte voranzutreiben.

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