Es gibt erste Anzeichen, dass ein neues Antirauchergesetz in Griechenland tatsächlich Früchte tragen könnte. In dieser Woche veröffentlichte das Gesundheitsministerium eine Pressemitteilung, aus der hervorgeht, dass sich bis zu 84 % der Bürger sowie der Unternehmen des Gastronomiegewerbes an das neue Gesetz angepasst hätten. Zwischen dem 25. Oktober und dem 25. November wurden demnach 603 Kontrollen im Großraum Athen sowie in Städten wie Serres, Larissa, Volos, Patras, Rion, Tripolis, Nafplion, Argos und Rethymnon durchgeführt.
Am 20. November etwa wurden elf Verstöße durch Bürger verzeichnet; gegen sie wurden Geldstrafen in Höhe von insgesamt 1.100 Euro verhängt. Außerdem verstießen 34 Unternehmen des Gastronomiegewerbes gegen das Gesetz; diese mussten insgesamt 38.500 Euro Strafgelder zahlen.

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Am Freitagnachmittag tagt gegen 14 Uhr der Ministerrat im Amtssitz des Ministerpräsidenten, dem Megaron Maximou.

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Griechenland / Athen. Im Rahmen eines Treffens am gestrigen Montag diskutierten Premierminister Jorgos Papandreou sowie Gesundheitsminister Andreas Loverdos über das Antirauchgesetz. Der Premier stellte klar, dass die Regierung das bestehende Gesetz weder überdenken noch abändern werde. Bisher war mit den Kontrollen gegen das Rauchen hauptsächlich die Gemeindepolizei beauftragt – unterstützt von der Hafenpolizei und den Gesundheitsbehörden. Die dafür verantwortliche Mannschaft des Gesundheitsministeriums, bisher 40 Personen, soll nun zahlenmäßig aufgestockt werden.
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