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Griechenland/ Athen. Deutschland und Griechenland streben eine engere Zusammenarbeit im Bereich Energie und Umwelt an. Das betonte der Generalsekretär im Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel Kostas Mathioudakis bei einer Tagung zum Thema Windenergie in Athen. Für den Vize-Präsidenten der Regulierungsbehörde für Energie, Theodoros Panagos, diene die Kooperation mit Deutschland zur Förderung erneuerbarer Energiequellen auf dem griechischen Markt.  Gleichzeitig sollen beim Ausbau dieser Energien die lokalen Gesellschaften miteinbezogen und Flächen in Staatseigentum zur Einrichtung der entsprechenden Anlagen ausfindig gemacht werden, sagte Panagos.
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Griechenland könne durch die Produktion von Energie auf Wachstumskurs kommen und dadurch den Weg aus der akuten Finanz- und Wirtschaftskrise finden. Diese Ansicht vertrat Ministerpräsident Antonis Samaras am Dienstag während einer Rede auf der Konferenz des Green Energy Forum. Dafür brauche Griechenland aber auch Stabilität, Ernsthaftigkeit und Planung, so der Premier. Durch die vermuteten Erdölvorkommen in der Ägäis und generell unter dem Meeresboden der griechischen Hoheitsgewässer im Mittelmeer könne das Land eine bedeutende Rolle bei der Energieversorgung Europas spielen. Wichtig dafür sei auch der bereits beschlossene Bau der Trans Adriatischen Pipeline TAP, die Erdöl durch Griechenland und über die Adria nach Europa transportieren soll.
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Griechenland möchte sich zu einem Energie-Knotenpunkt Europas entwickeln. Dieses Ziel verkündete Ministerpräsident Antonis Samaras am Mittwoch während eines Treffens gegenüber der politischen Führung des Umweltministeriums. Er bezog sich dabei vor allem auf die Erdgasvorkommen in Griechenland. Diese könnten in den bevorstehenden 25 bis 30 Jahren Steuereinnahmen für den griechischen Staat in Höhe von 150 Milliarden Euro erbringen. Verbunden sei dies mit der Entstehung tausender neuer Arbeitsplätze.
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„Russischer Salat“. So kommentierte die auflagenstärkste griechische Tageszeitung „Ta Nea“ das Scheitern der Privatisierung der staatlichen Erdgasgesellschaft DEPA in ihrer Ausgabe am Dienstag. Favorit für die Übernahme war der russische Gasmagnat Gazprom, der schlussendlich zu Ablauf der Angebotsfrist am Montag keine Offerte unterbreitete. Presseinformationen zufolge hatte der Gaskonzern inoffiziell 900 Millionen Euro geboten. Zuvor war ein anderes russisches Unternehmen auch aus dem Wettbewerb um die staatliche Erdgasverwaltungsgesellschaft DESFA ausgeschieden.
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Die Schweiz und Hellas wollen im Energiebereich verstärkt zusammenarbeiten. Bundesrätin Doris Leuthard, sie ist für den Energiebereich zuständig, und Umweltminister Jorgos Papakonstantinou haben vor wenigen Tagen in Bern eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Vorgesehen ist unter anderem die Förderung erneuerbarer Energieformen in Griechenland. Die Erklärung nimmt auch Bezug auf die Zusammenarbeit im Projekt für die Gaspipeline Trans Adriatic. An diesem Projekt beteiligt sich auch eine Tochter des schweizerischen Energiekonzerns Axpo (GZdan).
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