Inmitten der Corona-Krise gehen viele andere wichtige Themen unter, darunter die Asylpolitik. Am Donnerstag wurde bekannt, dass etwa die Hälfte jener Flüchtlinge, die in Griechenland einen Antrag auf Asyl gestellt haben, vermisst wird. Die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Asylanträge bezifferte Migrationsminister Panagiotis Mitarakis auf 84.000. Bis zum 15. Januar werde die Vergabe elektronisch lesbarer Identitätspapiere für die Betroffenen beendet sein, dann habe man „ein viel klareres Bild, wer von ihnen sich tatsächlich in Griechenland aufhält“.

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Seit Donnerstag (17.9.) werden Flüchtlinge aus dem abgebrannten Camp Moria auf der Insel Lesbos unter Polizeibegleitung in das nahegelegene Ausweichlager bei Kara Tepe geführt. Von den mehr als 12.000 Menschen, die seit nunmehr zehn Tagen auf Straßen, Feldern und in provisorischen Notzelten leben, seien bereits 7.000 dort untergebracht. Das teilte Migrationsminister Notis Mitarakis mit.

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Mit „Visionen der Hoffnung“ haben 21 geflüchtete Jugendliche ihre eigene Fotoausstellung in Athen gestaltet. Im Rahmen eines Fotografie-Workshops der Nichtregierungsorganisation Faros, die sich um Flüchtlingsfamilien und –kinder in Athen kümmert, hatten die jungen Asylsuchenden Bilder zu Themen wie „Hoffnung“, „meine Geschichte“ und „Zukunft“ geschossen.

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Zwei Kinder und eine Frau kamen durch das Kentern eines Bootes mit Asylsuchenden vor Kreta ums Leben. Das Unglück ereignete sich am Montagnachmittag (14.9.) etwa 12 Meilen südlich vor Kreta. 57 Personen konnten bisher gerettet werden.

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Deutschland und die deutsche Bevölkerung stehen solidarisch hinter Griechenland, was die Situation nach dem Brand im Flüchtlingskamp Moria auf der Insel Lesbos betrifft. Diese Botschaft übermittelte der deutsche Staatspräsident Frank-Walter Steinmeier während eines Telefongesprächs mit seiner griechischen Amtskollegin Katerina Sakellaropoulou.

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