Im übernächsten Frühjahr könnte der erste Spatenstich auf dem früheren Athener Flughafen Hellenikon getan werden. Diese Einschätzung gab der Vorstandsvorsitzende des Investors Lambda Developoment, Odysseas Athanassiou, der Öffentlichkeit bekannt. Athanassiou sprach aus Anlass einer Road Show der Athener Börse im Fernsehsender von Bloomberg. Er verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass die griechischen Behörden die Investition verstärkt fördern würden. Wie berichtet wurde, plant Lamda Development, eine Tochter der Latsis-Gruppe, unter Beteiligung von Kapital aus China und Abu Dhabi, auf dem früheren Flughafengelände und der anliegenden Küstenzone einen 200 Hektar großen Park mit Wohn- und Geschäftsvierteln, einen Wolkenkratzer mit Hotel und Wohnungen als neues Wahrzeichen sowie ein Riesenaquarium zu errichten.
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Fünf Griechen und drei Ausländer – laut Presse sind es Deutsche – müssen sich in Athen wegen Industriespionage verantworten. Ihnen wird laut Polizeimitteilung Bildung einer kriminellen Vereinigung, Fälschung und Verletzung des Urheberrechts vorgeworfen. Vorausgegangen war eine Anzeige des Chefs eines Unternehmens aus dem Industriegebiet von Sindos bei Thessaloniki, das Landmaschinen herstellt. Demnach hatten die Beschuldigten die Pläne für Maschinen- und Ersatzteile, die Patente des Landmaschinenbauers waren, aus den Computern der Firma kopiert und anschließend aus den Firmenservern gelöscht. In der Folge hätten sie die Pläne an Konkurrenten des Unternehmens verkauft.
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Dienstag, 09. September 2014 14:40

Tote Deutsche in Schlucht auf Kreta gefunden

Die Feuerwehr konnte am Dienstagvormittag eine 51-jährige Deutsche in einer Schlucht auf Kreta nur noch tot bergen. Sie wurde seit Montagabend vermisst. Berichten der lokalen Presse zufolge habe die Frau an ihrem Aufenthaltsort in Ostkreta – es handelt sich um das Haus eines Familienangehörigen in der Gegend Kato Zakrou – ihren Pass und Notizen hinterlassen. In den Aufzeichnungen habe sie die Enttäuschungen ihres Lebens beschrieben. Die Suchaktion hatte begonnen, weil die 51-jährige am Montag ursprünglich zurück nach Deutschland fliegen sollte, diesen Flug aber nicht antrat.
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Eine Straße hinter dem Stadion von Aris Thessaloniki wird am Montag nach dem früheren Fußballspieler und Trainer der griechischen wie auch der amerikanischen Nationalmannschaft, Alketas Panagoulias, benannt werden. Den Beschluss für diese in Griechenland eher seltene Sportler-Ehrung hatte der Stadtrat von Thessaloniki am gestrigen Donnerstag gefasst. Panagoulias kam 1934 in Thessaloniki zur Welt und begann seine Fußballerkarriere 1949 bei Aris. 1962 ging er nach New York, wo er zunächst Spieler und ab 1967 Trainer der Mannschaft Greek American Atlas war. Ab 1972 war Panagoulias Vizetrainer und von 1973 bis 1981 Trainer der griechischen Nationalmannschaft, der er 1980 erstmals und bis 2004 einmalig den Einzug in die Endrunde der Europameisterschaft in Italien sichern konnte.
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Donnerstag, 04. September 2014 12:57

Griechenland soll Transitland für Jihadisten sein

In Griechenland sollen sich Jihadisten aufhalten. Die Betreffenden sollen Griechenland als Transitland nutzen, um aus anderen europäischen Ländern nach Syrien oder in den Irak zu gelangen, so berichten griechische Medien. Der gleichen Quelle zufolge sollen die Antiterrorspezialisten des Landes mindestens 40 Personen überwachen. Seit August sei allerdings auch eine Gruppe von etwa 400 Jesiden in Griechenland eingetroffen. Sie werden wegen ihrer Religion von den Jihadisten verfolgt.
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