Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird sich nicht vom griechischen Rettungsprogramm abkoppeln. Das erklärte der IWF-Pressesprecher Gerry Rice am Sonntag; anderslautende Gerüchte wurden von ihm dementiert. Rice sagte wörtlich, dass der Fonds nach wie vor seinen „Verpflichtungen nachkommen wird“ und sich an den Gesprächen beteiligen werde. Die konkrete Rolle des IWF beim griechischen Rettungsprogramm sei jedoch noch nicht vollkommen entschieden.
Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters gemeldet, dass sich der IWF nicht am Rettungsprogramm für Hellas beteiligen werde. Er werde lediglich als Berater ohne weiteren Einfluss fungieren.

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Mit dem früheren Präsidenten der griechischen Statistikbehörde ELSTAT Andreas Georgiou beschäftigt sich jetzt das griechische Höchstgericht, der Areopag. Vorgeworfen wird ihm, die Statistiken für das Haushaltsdefizit des Jahres 2009 gefälscht zu haben. ELSTAT hatte dieses damals auf 15,5 % berechnet. Vorherigen Berechnungen zufolge lag es bei ca. 12 % bis 13 %. Auf Basis dieser negativen Daten habe Griechenland, so der Vorwurf, mit den Internationalen Geldgebern das berüchtigte Spar- und Reformprogramm (Memorandum) unterzeichnet. Der Areopag soll in den nächsten Wochen eine Entscheidung treffen, ob sich Georgiou vor Gericht verantworten muss.

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„Der Schnitzer mit den Schulden“. So lautet heute (29.7.) die Schlagzeile der größten Tageszeitung „Ta Nea“, die sich dabei auf einen Bericht des internen, jedoch unabhängigen Evaluierungsbüros des Internationalen Währungsfonds (IWF) bezieht. In dem heute veröffentlichten Report des so genannten Independent Evaluation Office (ΙΕΟ) werden Fehler von Seiten des IWF bezüglich seiner Beteiligung am ersten Rettungspaket für Griechenland im Jahre 2010 eingeräumt.

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Die griechische Regierung drängt die internationalen Partner zu einem Schuldenschnitt. Voraussichtlich um dieses Anliegen verbal zu unterstützen, eilt am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche der US-Finanzminister Jack Lew zu einem offiziellen Besuch nach Athen. Die US-Regierung und der Internationale Währungsfonds (IWF), der sich am griechischen Rettungspaket beteiligt, haben sich mehrfach für eine Beschneidung des griechischen Schuldenberges ausgesprochen.

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In einer Phase schwieriger politischer Entscheidungen und anhaltender wirtschaftlicher Depression konzentriert sich die Regierung darauf, positive Entwicklungen herauszustreichen. Am heutigen Dienstag reiste Ministerpräsident Alexis Tsipras vom Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA) nach Thessaloniki, um dort feierlich die Unterschrift unter das Projekt der Trans-Adria-Pipeline (TAP) zu setzen. Damit soll Erdgas aus Aserbaidschan über die Türkei und Griechenland nach Italien und von dort aus in andere europäische Staaten transportiert werden.

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