Manchen Traum nahm sie mit ins Grab: Melina Merkouri

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Melina Merkouri mit dem Gründer der PASOK, Andreas Papandreou (Fotos: ek/Archiv). Melina Merkouri mit dem Gründer der PASOK, Andreas Papandreou (Fotos: ek/Archiv).

Vor 25 Jahren starb die Schauspielerin, Sängerin und Politikerin Melina Merkouri. Sie war eine der bekanntesten Griechinnen des 20. Jahrhunderts. Am kommenden Mittwoch (6. März) jährt sich ihr Todestag. Unvergessen bleiben ihre Lieder, ihre Filme und ihr großes Engagement für Politik und Kultur Griechenlands.

Als ihr die Militärjunta, die sich 1967 an die Macht geputscht hatte, die Staatsbürgerschaft entzogen hatte, soll die Athenerin den internationalen Journalisten geantwortet haben: „Ich bin als Griechin geboren, ich werde als Griechin sterben.“ Und sie sollte damit Recht behalten; 1974 musste das Obristen-Regime sang- und klanglos von der politischen Bühne abtreten.

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Melina Merkouri auf der Akropolis in ihrer Heimatstadt Athen. Diese Aufnahme ziert heute den U-Bahnhof Akropolis und erinnert an die Schauspielerin, Sängerin und Politikerin.

„Ich bin als Griechin geboren“, heißt passenderweise ihre Autobiographie aus dem Jahre 1971, die auch ins Deutsche übersetzt wurde. Ob in Griechenland oder im Exil, Merkouri hatte viele Visionen für ihr geliebtes Heimatland. Einige konnte sie in ihrer Zeit als Politikerin realisieren, andere nahm sie mit in ins Grab (sie starb am 6. März 1994). Einer ihrer größten Träume wurde 15 Jahre nach ihrem Tod Wirklichkeit: das neue Akropolis-Museum in Athen.

Mehr zu Melina Merkouri und ihrer Lebensgeschichte lesen Sie unter der Rubrik „Thema“ in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (Nr. 666).

(Griechenland Zeitung / kd)

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