Ministerin Mendoni weiht renoviertes Museum auf Insel Symi ein Tagesthema

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Fast afrikanisch muten diese Tongefäße im Museum von Symi an. (Foto: yppo) Fast afrikanisch muten diese Tongefäße im Museum von Symi an. (Foto: yppo)

Im Rahmen ihrer Dodekanes-Tour weihte Kulturministerin Lina Mendoni auch das frisch renovierte „Diachronische Museum“ auf der kleinen Insel Symi ein. Das Museum hat die Besonderheit, Exponate aus allen Epochen der kleinen Insel zu beherbergen.

Ministerin Mendoni betonte aus Anlass der Einweihung, dass es seine Existenz nicht dem griechischen Staat verdankt, sondern den bildungsbeflissenen Bewohnern der Insel. Der Staat stehe daher ganz besonders in der Pflicht, die zahlreichen Stifter, die ihre Häuser und ihren Besitz zur Verfügung gestellt hätten, zu ehren und ihr Erbe zu pflegen. Das Museum von Symi nimmt heute acht traditionelle Häuser mit ihren Höfen in der Siedlung Chorio ein, welche den ältesten Teil des Inselhauptortes bildet. Den Kern des 1.385 Quadratmeter großen Ensembles bilden die beiden Patrizierhäuser der Familien Farmakidis und Chatziagapitos. Das Museum umfasst eine Abteilung für Altertümer sowie eine byzantinische und eine volkskundliche Sammlung, welche die gesamte Spanne der Inselgeschichte bis ins frühe 20. Jahrhundert abdecken. Die Neuausstellung der Sammlungen wurde nach Angaben des Kulturministeriums rund um das soziale, wirtschaftliche und geistige Leben während der Blütezeit der Insel im 19. und frühen 20. Jahrhundert organisiert. Besonderes Gewicht liegt dabei auf der Siedlungsgeschichte, den wichtigen Wirtschaftszweigen des Schiffbaus, der Schwammfischerei und des Handels sowie dem gesellschaftlichen und religiösen Leben und der lokalen Kunst. Ein wichtiger Teil sind auch die einstigen Wohnhäuser mit ihren Einrichtungen und die lokalen Trachten. (GZak)

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