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Sechs Sehenswürdigkeiten in Athen, vor denen wir getanzt haben

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Foto (© Elisa Warwas) Foto (© Elisa Warwas)

Die Sozialen Medien verbinden Menschen weltweit – und manchmal kommen sie dabei auch ordentlich in Bewegung. Inspiriert von einem aktuellen viralen Trend hat sich die Redaktion gedacht, Athen unseren Leserinnen und Lesern aus einer völlig neuen Perspektive zu zeigen – nämlich tanzend. Für unser Tanzvideo für Instagram hat die GZ sechs der faszinierendsten und geschichtsträchtigsten Orte der griechischen Hauptstadt ausgesucht.


Unsere tänzerische Reise führte uns von den antiken Säulen der Akropolis und der Agora über die beeindruckenden neoklassizistischen Bauten der Nationalbibliothek und der Universität an der nach ihr benannten Panepistimiou Avenue bis hin zu zwei ganz besonderen Highlights: dem Parlament und dem direkt angrenzenden Nationalgarten. Mit unserer Choreografie wollten wir diesen historischen Kulissen Leben einhauchen und zeigen, welche vielfältigen Orte die griechische Metropole zu bieten hat.


Die heiligen Felsen der Akropolis in Athen
Hoch über der Stadt erhebt sich die Akropolis von Athen als markantes Wahrzeichen der klassischen Welt. Der Parthenon wurde zu Ehren der Göttin Athene errichtet, die im mythischen Wettstreit mit Poseidon zur Schutzgöttin der Stadt wurde. Ihr Geschenk, der Olivenbaum, versprach Frieden und Wohlstand. Der Tempel war somit sichtbarer Dank und Ausdruck der Überzeugung, dass Athene über die Stadt wachte. Heute zählt die Akropolis zu den bedeutendsten archäologischen Stätten Griechenlands und bietet einen weiten Blick über die Stadt bis hin zum Meer. Die gut erhaltenen Tempelreste ermöglichen einen direkten Eindruck von der klassischen Baukunst und machen den Ort zu einem zentralen Bezugspunkt für das Verständnis der antiken Geschichte.


Antike Tempel der Agora in Athen
Der Tempel der Antike Agora von Athen ist auch als Tempel des Hephaistos bekannt und zählt zu den am besten erhaltenen Bauwerken aus der klassischen Zeit. Er steht leicht erhöht über dem ehemaligen Zentrum des öffentlichen Lebens, wo sich einst Handel, Politik und Alltag der Bürger bündelten. Gewidmet ist er Hephaistos, dem Gott des Feuers und des Handwerks. Noch heute ist der Tempel in einem außergewöhnlich guten Erhaltungszustand und ermöglicht einen klaren Eindruck von der klassischen Bauweise und Architektur. Durch seine Lage über der ehemaligen Agora lässt sich gut nachvollziehen, wie eng religiöse Bauten und das öffentliche Leben im antiken Stadtbild miteinander verbunden waren. Die erhaltene Architektur macht ihn zu einem wichtigen Zeugnis antiker Baukunst, das den historischen Kontext der Stadt gut erfahrbar hält.

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Tanz im Herzen der Demokratie vor dem Parlament
Das griechische Parlamentsgebäude am Syntagma-Platz ist nicht nur das politische Zentrum des Landes, sondern auch ein historischer, zentraler Punkt für Besucherinnen und Besucher aus aller Welt. Mit seiner neoklassizistischen Architektur und dem davor errichteten Grabmal des Unbekannten Soldaten strahlt der Ort eine ganz besondere Würde aus. Das Parlament wurde zwischen 1836 und 1843 vom bayerischen Hofarchitekten Friedrich von Gärtner als königlicher Palast erbaut. Seit 1935 dient dieser als Sitz der Legislative.

 


Bewegung in der grünen Oase des Nationalgartens
Direkt hinter dem Parlament liegt der Nationalgarten, eine grüne Oase mitten im geschäftigen Treiben der griechischen Hauptstadt. Hier kann man sich wunderbar eine Auszeit nehmen. Mit seinen verschlungenen Pfaden, antiken Ruinen und einer beeindruckenden Vielfalt an Pflanzen bietet der Park Einheimischen wie Reisenden einen Ort der Ruhe und Inspiration – und für uns die perfekte Tanzbühne.

 


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Das Zappeion-Palais zählt zu den bedeutendsten Bauwerken in Athen

Das Zappeion in Athen zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der griechischen Hauptstadt. Der imposante Gebäudekomplex wurde zwischen 1874 und 1888 nach den Plänen des dänischen Architekten Theophil Hansen errichtet und durch den griechischen Wohltäter Evangelis Zappas finanziert. Sein Ziel war es, die Ideale des antiken Griechenlands wiederzubeleben und die Olympischen Spiele sowie Kunst und Kultur zu fördern.
Das Zappeion spielte eine wichtige Rolle in der modernen griechischen Geschichte. Bereits bei den Olympischen Spielen von 1896 fanden hier Wettkämpfe statt, und 1906 diente das Gebäude sogar als Olympisches Dorf. Im Laufe der Jahre wurde es unter anderem als Radiosender, Krankenhaus und Militärquartier genutzt.
Heute ist das Zappeion ein bedeutendes Kultur- und Veranstaltungszentrum und zählt zu den bekanntesten Wahrzeichen Athens. Mit seiner beeindruckenden Architektur und seiner engen Verbindung zur olympischen Bewegung zieht es jedes Jahr zahlreiche Besucher aus aller Welt an.

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Nationalbibliothek bedeutendsten Kultur- und Wissenseinrichtungen
Die Nationalbibliothek Griechenlands zählt zu den bedeutendsten Kultur- und Wissenseinrichtungen des Landes. Ihre Ursprünge reichen bis in die Zeit der Griechischen Revolution zurück, als bereits 1824 die Idee einer nationalen Bibliothek entstand. Offiziell wurde sie 1832 gegründet und bewahrt heute das schriftliche Erbe Griechenlands.
Die Bibliothek sammelt, archiviert und schützt Bücher, Manuskripte, Karten und historische Dokumente, die mit der griechischen Geschichte und Kultur verbunden sind. Mit rund einer Million Dokumenten und einer der größten Handschriftensammlungen der Welt stellt sie eine einzigartige Quelle für Wissenschaft, Forschung und Bildung dar.
Seit 2018 befindet sich die Nationalbibliothek im modernen Kulturzentrum der Stavros-Niarchos-Stiftung in Athen. Der neue Standort verbindet Tradition und Innovation und ermöglicht einen offenen Zugang zu Wissen und Kultur für Besucher aus aller Welt. Heute ist die Nationalbibliothek nicht nur ein Ort des Lernens und der Forschung, sondern auch ein bedeutendes kulturelles Zentrum der griechischen Hauptstadt.


(Griechenland Zeitung / Elisa Warwas, Lucie Schmidt, Verena Freiberg)

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