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Dialog statt Eskalation: Premier Mitsotakis umreißt die griechisch-türkischen Beziehungen TT
Griechenlands Premierminister Mitsotakis bestätigt ein in Kürze bevorstehendes Treffen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan. Vor diesem Hintergrund umreißt er die Lage in der Ägäis, Kooperation bei Migration und Flüchtlingsfragen – gleichzeitig mahnt er jedoch zur Wachsamkeit und verweist auf das ungelöste Problem der Ausschließlichen Wirtschaftszone.
Premier Tsipras bedankt sich für Besonnenheit der Küstenwache TT
Namhafte Politiker aus der EU, aber auch aus den USA rufen die Türkei dazu auf, das internationale Recht zu wahren. Zuvor ist es Anfang der Woche zu einem heiklen Zwischenfall in der Ägäis gekommen, als ein Schiff der griechischen Küstenwache von einem Schiff der türkischen Marine in griechischen Hoheitsgewässern gerammt worden war.
Säbelrasseln in Ankara – Athen versucht die Wellen zu glätten TT
Die Lage in der Ägäis zwischen Griechenland und der Türkei hat sich in dieser Woche zugespitzt. Nachdem in der Nacht vom Montag auf Dienstag ein Schiff der türkischen Marine in der Nähe der Felseninseln Imia eins der griechischen Küstenwache gerammt hat, ist Ministerpräsident Alexis Tsipras telefonisch mit seinem Amtskollegen aus Ankara Binali Yildirim in Kontakt getreten. Letzterer erklärte gegenüber Tsipras, dass es sich bei dem Vorfall nicht um eine absichtliche Handlung gehandelt habe. Die Türkei bestreitet allerdings die Zugehörigkeit der Imia-Felseninseln zu Griechenland. Ankara sieht in dieser Gegend eine sogenannte „Graue Zone“. Die griechische Seite bezieht sich ihrerseits auf internationale Verträge, wonach die Felseninseln klar zum griechischen Hoheitsgebiet gehören.
Gespanne Konstellation in der Ägäis: Ankara warnt vor „Unfall“ TT
Die Stimmung zwischen Athen und Ankara heizt sich weiter auf. Im Fokus stehen zwei unbewohnte Felsinseln in der Ägäis, die unter dem Namen Imia bekannt sind. Nachdem dort in der vorigen Woche ein Kriegsschiff der türkischen Marine in griechische Hoheitsgewässer eingedrungen war, verletzten am Mittwoch türkische Kampfflugzeuge massiv den griechischen Luftraum.
Athen reagiert mit Diplomatie auf das Machtspiel Ankaras TT
Das Eindringen eines türkischen Kriegsschiffes am Sonntag in griechische Hoheitsgewässer zieht diplomatische Aktivitäten nach sich. Athen informierte zunächst die zuständigen Büros wichtiger EU-Hauptstädte über den Vorfall. Ministerpräsident Alexis Tsipras meldete sich von Serbien aus, wo er sich zu einem offiziellen Besuch aufhält, zu Wort. In einem Zeitungsinterview forderte er, dass die Türkei sein Land respektieren müsse.