Das griechische Kulturministerium und die internationalen Komitees für die Rückgabe der Parthenonskulpturen nutzten die weltweite Aufmerksamkeit, die die Öffnung der archäologischen Stätten und vor allem der Akropolis in der vergangenen Woche nach der Corona-Zwangspause erfuhr, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen.

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Eine wertvolle Handschrift, bei der es sich um ein Evangelium aus dem 12. Jahrhundert handelt, wurde am Montag vom amerikanischen Getty Museum an Griechenland zurückgegeben. Anwesend bei der Übergabe im Athener Byzantinischen Museum waren Ministerpräsident Antonis Samaras und der Abt des Athos-Klosters Dionysos. Dort war die wertvolle Handschrift, die in einer Werkstatt in Konstantinopel gefertigt worden war, im Jahre 1960 gestohlen worden. Etwa zwei Jahrzehnte soll sich das Buch in Privatbesitz in New York und in Deutschland befunden haben, ehe es ins Getty Center nach Los Angeles kam.
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Griechenland/Athen. Der griechische Kultur- und Tourismusminister, Pavlos Geroulanos, hat am Dienstag eine Gruppe der sozialistischen Abgeordneten des Europäischen Parlaments unter der Leitung von Martin Schulz und Stavros Lambrinidis im Akropolis-Museum empfangen. Diese hielten sich anlässlich einer Tagung in Athen auf. Der Minister verwies in einer kurzen Ansprache auf die Bemühungen der Griechen, die Krise zu überwinden und so bald wie möglich, auch mit Hilfe des Tourismus und der Kultur, wieder auf Wachstumskurs zu kommen. Gleichzeitig forderte er erneut die Rückgabe der Parthenon-Skulputuren, die sich im British Museum in London befinden.
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Griechenland / Athen. Die israelische Regierung muss alle konfiszierten persönlichen Gegenstände zurückgeben, die griechischen Bürgern im Zuge des Kaperns zweier griechischer Schiffe durch israelische Kommandos abgenommen wurden. Das erklärte der stellvertretende Außenminister Dimitris Droutsas am Donnerstag im Parlament. Die betroffenen Griechen befanden sich an Bord von zwei Schiffen, die im Verband einer kleinen Flotte mit Hilfsgütern für Gaza im Mittelmeer unterwegs war. Dabei kamen neun Menschen ums Leben.
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