Bombendrohung gegen Staatsrat stellt sich als Farce heraus

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Bombendrohung gegen Staatsrat stellt sich als Farce heraus

Eine Bombendrohung, die der Staatsrat – das oberste Verwaltungsgericht Griechenlands – am Freitagvormittag erhielt, stellte sich als Farce heraus. Eine unbekannte Person hatte kurz nach 10 Uhr bei zwei Zeitungen angerufen und vor einer Explosion gewarnt, die in „45 Minuten“ stattfinden würde. Die Person betonte: „Das ist kein Spaß, Menschenleben sind in Gefahr!“ Das Gebäude wurde daraufhin evakuiert.


Zu diesem Zeitpunkt hatte die Vollversammlung des Staatsrates über die Vergabe von vier Lizenzen an TV-Sender beraten, die landesweit ausstrahlen dürfen. Dabei ging es um Beschwerden, die die Besitzer einiger Sender gegen das Verfahren eingereicht haben. Im Einführungsreferat kam die Meinung zum Ausdruck, dass diese Beschwerden „inakzeptabel“ seien und keinerlei Basis hätten. (Griechenland Zeitung / eh)

Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt das Gebäude des griechischen Staatsrates in Athen.

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