Oppositionschef Mitsotakis trifft konservative Genossen in Straßburg

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Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt den Vorsitzenden der Nea Dimokratia, Kyriakos Mitsotakis (l.), in Straßburg im Gespräch mit dem Präsidenten des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, Guido Raimondi. Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt den Vorsitzenden der Nea Dimokratia, Kyriakos Mitsotakis (l.), in Straßburg im Gespräch mit dem Präsidenten des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, Guido Raimondi.

Der Vorsitzende der konservativen Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND) Kyriakos Mitsotakis hat in dieser Woche Straßburg einen Besuch abgestattet. In erster Linie hat er sich mit konservativen Mitgliedern des Europäischen Parlaments getroffen. Darunter ist etwa deren Präsident Antonio Tajani gewesen, aber auch der Vorsitzende der Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa Guy Verhofstadt und der Fraktionsvorsitzende der Fraktion der Europäischen Volkspartei Manfred Weber.


Seinen Gesprächspartnern hat Mitsotakis seine persönliche Einschätzung mitgeteilt, wonach es im Jahr 2018 zu vorgezogenen Parlamentswahlen in Griechenland kommen werde. Im Falle eines Wahlsieges wolle er den Staatsapparat aufrechterhalten und Steuern vor allem bei der Mittelklasse senken. Die privaten Investitionen will der konservative Grieche innerhalb von fünf Jahren um 100 Milliarden Euro in die Höhe treiben. Die Exporte will er derart stark ankurbeln, dass sie 40 % des Bruttoinlandsproduktes erreichen. Zusätzlich werde er mit seiner künftigen Regierung jährlich 120.000 neue Arbeitsplätze in der Privatwirtschaft entstehen lassen, so Mitsotakis. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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