Reeder fühlt sich benachteiligt und tritt in den Hungerstreik Tagesthema

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Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt den Minister für Handelsschifffahrt Panagiotis Kouroumblis. Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt den Minister für Handelsschifffahrt Panagiotis Kouroumblis.

Jorgos Stefanou, Besitzer der Reederei Golden Star Ferries, hat am Dienstag einen Hungerstreik begonnen. Sein Ausstand spielt sich im fünften Stock des Ministeriums für Handelsschifffahrt ab, ganz in der Nähe des Büros des Ministers Panagiotis Kouroumblis. Stefanou wirft letzterem vor, die Vergabe der Genehmigung für die Strecke zwischen Rafina bei Attika und Heraklion auf Kreta zu verzögern. Dies würde das Unternehmen in die „wirtschaftliche Katastrophe“ treiben. Der Reeder ruft Regierung und Opposition dazu auf, den konkreten Hintergrund für den Sachverhalt bekannt zu machen.


Golden Star Ferries hatte für diese Route extra zwei Passagierschiffe angeschafft, der Antrag für den Zuschlag wurde von der Reederei allerdings zu spät eingereicht. Die beiden neuen Schiffe sollen u. a. auch auf Inseln der Kykladen Halt machen: Golden Star Ferries will u. a. in Milos, Folegandros, Santorin, Katapola, Koufonisi, Naxos, Mykonos, Paros und Ios vor Anker gehen.
Aus dem Ministerium für Handelsschifffahrt hieß es, dass es Probleme in einigen Häfen wie etwa auf Santorin und Naxos gäbe. Das bedeute, dass erst ein Experte, ein Limnologe, die Situation begutachten müsse. In den kommenden Tagen werde man jedoch endgültige Entscheidungen treffen. (Griechenland Zeitung / eh)

 

 

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