„Irland kann eher an die Finanzmärkte zurückkehren als Griechenland“ Tagesthema

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„Irland kann eher an die Finanzmärkte zurückkehren als Griechenland“
Griechenland/Athen. Der Ministerrat will heute über die Durchsetzung weiterer einschneidender Reformen beraten. Zu den wichtigsten Themen zählt eine für den Herbst geplante Volksbefragung. Bis spätestens Ende November sollen die Bürger auf diesem Wege ihre Ansicht zu wichtigen nationalen und gesellschaftlichen Fragen bekunden. Weitere Themen betreffen die Zusammenschlüsse von öffentlichen Krankenhäusern, eine weitere Senkung der Ausgaben im Gesundheitssektor, die Gewalt in den Fußballstadien, das Dopingproblem im Sport, die Reorganisation des nationalen Systems der sozialen Solidarität sein.
Außenminister Stavros Lambrinidis wird zudem über die Initiativen der griechischen Regierung in Libyen informieren.
Bereits am gestrigen Dienstagabend hatte der Politische Rat der PASOK getagt (siehe Foto). Auch hier wurden Veränderungen im politischen System und das geplante Volksreferendum besprochen. Weiteres Gesprächsthema war ein Konsens mit der größten Oppositionspartei Nea Dimokratia. Premierminister Papandreou vertrat u.a. die Ansicht, dass diese auf das Versagen der PASOK setzen würde. Er machte darauf aufmerksam, dass eines der größten Ziele seiner Regierung weitreichende strukturelle Veränderungen seien. Falls diese eher stattgefunden hätten, so seine Ansicht, dann wäre die Lage des Land jetzt eine andere. Als Beispiel nannte er Irland. Dort gäbe es ein organisierteres öffentliches System und „Institutionen die funktionieren“. Daraus ergebe sich nach Ansicht Papandreous die Schlussfolgerung, dass wird „Irland eher als Griechenland an die Finanzmärkte zurückkehren kann“. (Griechenland Zeitung / eh, Foto: Eurokinissi) 
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