Beginn der internationalen Schifffahrtsmesse Posidonia Tagesthema

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Unser Foto (© Eurokinissi) entstand bei der „Posidonia 2016“. Auch damals hielt Ministerpräsident Alexis Tsipras eine Rede. Unser Foto (© Eurokinissi) entstand bei der „Posidonia 2016“. Auch damals hielt Ministerpräsident Alexis Tsipras eine Rede.

Zwischen dem 4. und dem 8. Juni findet in Athen die Internationale Schifffahrtausstellung „Posidonia“ statt. Es ist eine der größten ihrer Art weltweit. Sie wird aller zwei Jahre durchgeführt; ins Leben gerufen wurde sie bereits 1965.


Bei der Einweihung am Montagnachmittag werden u. a. Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras und der Generalsekretär der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) Kitack Lim eine Rede halten. Zu Wort melden werden sich auch die EU-Kommissarin für Verkehr Violeta Bulc sowie der Präsident der Vereinigung der griechischen Reeder Theodoros Veniamis.

Profit für die Wirtschaft
Die Beteiligung ist beachtlich. Insgesamt 1.825 Aussteller aus 101 Ländern werden ihre Produkte u. a. aus den Bereichen Schifffahrt, Werften, Technologie und Hightech vorstellen. Es ist zu erwarten, dass mehr als 22.000 Menschen die Ausstellung – die auf dem Gelände der Metropolitan Expo auf dem Athener Flughafengelände stattfindet – besuchen werden. Insgesamt werden die Einnahmen, die sich durch die Ausstellung für die griechische Wirtschaft ergeben, auf über 62 Mio. Euro geschätzt. Beinhaltet sind u. a. die erwarteten Einnahmen für Unterkunft und Verpflegung.
Im Rahmen der Messe finden mehr als 40 Kongresse, Seminare und Workshops statt. Auch Sportveranstaltungen wie etwa eine Segelregatta sowie ein Golf- und ein Fußballturnier werden im Rahmen der „Posidonia 2018“ veranstaltet.
Handelsschifffahrtminister Panagiotis Kouroumblis stellte zum Auftakt der Posidonia-Ausstellung fest, dass die griechische Handelsschifffahrt eine wichtige Rolle für das Wachstum der Wirtschaft und die Gesellschaft in seinem Land spiele. Dadurch entstünden sowohl auf See als auch auf dem Festland Arbeitsplätze.

Die Geschichte der Messe
Die Messe findet bereits seit mehr als fünf Jahrzehnten statt. Gründer ist der Journalist Theodoros Vokos gemeinsam mit seinem Sohn Themistoklis und seinem Freund Richard (Dick) Stubbs. Im ersten Jahr hatten sich 80 Reedereien und Werften aus 15 Ländern beteiligt. Veranstaltungsort war damals das Zappion-Palais gewesen. Seither ist die Messe kontinuierlich gewachsen. Branchenkenner sprechen von der größten ihrer Art auf dem Globus.

Elisa Hübel


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