Gesamteuropäische Lösung für Flüchtlingskinder gesucht

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand vor einigen Tagen im Auffanglager Moria auf der Ägäis-Insel Lesbos. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand vor einigen Tagen im Auffanglager Moria auf der Ägäis-Insel Lesbos.

Deutschland wird keine unbegleiteten Flüchtlingskinder aus Griechenland aufnehmen. Das hat das Bundesinnenministerium entschieden; Hilfe müsse vor Ort geleistet werden, hieß es.

Innenstaatssekretär Günter Krings (CDU) stellte gegenüber der Rheinischen Post fest, dass es das Ziel sein müsse, „die Lage für alle Asylbewerber in Griechenland schnellstmöglich“ zu verbessern. Innenstaatssekretär Stephan Mayer (CSU) plädierte für eine „solidarische Lösung auf europäischer Ebene“. Zuvor hatte Grünen-Chef Robert Habeck gefordert, dass man zumindest Alleinreisende minderjährige Asylsuchende in Deutschland aufnehmen müsse.
Auf den griechischen Ägäis-Inseln leben derzeit mehr als 40.000 Asylsuchende. Darunter sind auch zahlreiche Kinder. Landesweit wird die Anzahl der unbegleiteten Minderjährigen auf etwa 4.000 geschätzt. (Griechenland Zeitung / eh)

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