Auf Konsens-Suche mit Gemeinden in der Ostägäis

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Unser Foto (© Pressebüro des Premierministers / Dimitris Papamitsos) entstand am Donnerstag (27.2.) im Amtssitz des Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis (l.) Unser Foto (© Pressebüro des Premierministers / Dimitris Papamitsos) entstand am Donnerstag (27.2.) im Amtssitz des Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis (l.)

Es handelte sich um einen Versuch, sich zu einigen und verloren gegangenes Vertrauen wieder aufzubauen: Am Donnerstag (27.2.) trafen sich Mitglieder der Gemeinden der Inseln im Osten der Ägäis mit Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis.

Die Angehörigen der Kommunalverwaltung begrüßten u. a. den Entscheid der Regierung, die Seegrenze zur Türkei besser zu überwachen. Einigkeit herrschte auch bei der Auffassung, dass die bestehenden Flüchtlingslager auf den Inseln Lesbos, Chios und Samos nicht weiter in Betrieb sein dürfen. Diese sind hoffnungslos überfüllt und vor allem die Sicherheits- und hygienischen Standards sind äußerst mangelhaft. Ersetzt werden sollen diese – den Plänen der Regierung zufolge – durch Aufnahmelager geschlossenen Typs. Dafür wurden bereits Grundstücke und Gebäude enteignet, was bei der lokalen Bevölkerung auf heftigen Widerstand stieß. Die Regierung erkannte bei den Gesprächen an, dass Maßnahmen getroffen werden müssten, um die betroffenen Gemeinden besser zu unterstützen. In der kommenden Woche will Premier Mitsotakis den genannten Inseln einen offiziellen Besuch abstatten. In den letzten Tagen war es vor allem auf Lesbos und Chios zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Bereitschaftspolizei gekommen. (Griechenland Zeitung / eh)

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