Tête-à-Tête zwischen Mitsotakis und Macron auf Korsika

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Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt Ministerpräsident Mitsotakis mit Frankreichs Staatspräsidenten Macron während ihrer Unterredung auf Korsika. Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt Ministerpräsident Mitsotakis mit Frankreichs Staatspräsidenten Macron während ihrer Unterredung auf Korsika.

Eine unmissverständliche Botschaft an die Türkei vermittelten am Donnerstag Regierungschef Kyriakos Mitsotakis und der französische Präsident Emmanuel Macron, die sich auf der Insel Korsika beraten hatten, wo ein Treffen der EU-Mittelmeeranrainer unter der Kurzbezeichnung „MED7“ stattfand. Das französische Staatsoberhaupt stellte im Anschluss fest, dass man gegenüber dem türkischen Präsidenten Erdogan fest und entschieden auftreten müsse.

Man wolle eine Eskalation der Spannungen im östlichen Mittelmeer verhindern, doch dazu müsse Ankara einen entscheidenden Beitrag leisten. Vor allem müssten „Provokationen beendet“ werden, damit man einen „Dialog führen“ könne. Mitsotakis vertrat die Ansicht, dass sich die Türkei „von allen Bemühungen einer ernsthaften Verständigung entfernt“. Er fasste eine gemeinsame Resolution der MED7-Teilnehmer mit der Forderung zusammen: „Ende der Provokationen – Beginn von Gesprächen“. Macron zitierte er mit den Worten, dass man der Türkei nicht gestatten werde, Europa zu spalten.
Die Unterredung der beiden Spitzenpolitiker nahm etwa eine Stunde und zwanzig Minuten in Anspruch. Am Samstag will der griechische Premierminister Mitsotakis in Thessaloniki ein Programm im Verteidigungs- und Rüstungssektor bekannt geben, das er mit seinem Gesprächspartner aus Paris geschnürt hat. (Griechenland Zeitung / jh)

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