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Proteste gegen Gesetzesnovelle: „Selbstverwaltung der Universitäten gefährdet“

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand während eines Schüler- und Studentenprotestes. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand während eines Schüler- und Studentenprotestes.

Bis Ende Juli soll eine neue Gesetzesnovelle des Bildungsministeriums das Parlament passieren. Sie trägt den Titel „Neue Horizonte in den Hochschulen: Stärkung der Qualität, der Funktionalität und der Verbindung der Universitäten mit der Gesellschaft“.

Allerdings steht diese Gesetzesnovelle unter heftiger Kritik aus Kreisen des Bildungssystems, vor allem weil sie ausgerechnet im Hochsommer durch das Parlament bugsiert werden soll, wo auch der politische Rhythmus von der Ferienzeit geprägt ist. Bereits am Dienstag (5.7.) fand im Athener Zentrum eine Demonstration gegen die Verabschiedung dieser Gesetzesnovelle statt. Die Beteiligten forderten etwa höhere Zuwendungen für die Aufrechterhaltung der kostenlosen Bildung. Außerdem werfen sie der Regierung vor, den Zuständigkeitsbereich der Rektoren zu stärken und damit den „Grundsatz der Demokratie und die Selbstverwaltung der Universitäten“ aufzuheben. Die Gesetzesnovelle besteht aus 464 Kapiteln, die auf 417 Seiten dargelegt werden. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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