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Auf den Spuren von Terroristen: zehn Verdächtige in Haft

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Insgesamt zehn mutmaßliche Mitglieder der Terrorgruppe „Partnerschaft der Rache“ befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Vier von ihnen saßen bereits wegen anderer Straftaten in Haft; am Wochenende kamen auch die übrigen Sechs hinter Gitter.

Vier der Verdächtigen streiten sämtliche Vorwürfe ab – eine Person hat von ihrem Schweigerecht Gebrauch gemacht. Hingegen hat ein 36-jähriger Mann zugegeben, das Motorrad gefahren zu haben, mit dem einer der Täter eines früheren Sprengstoffanschlags, der sich im Januar ereignet hatte, entkommen konnte. Gerichtet gewesen war dieses Attentat auf eine Bankfiliale im Athener Stadtteil Petralona. Eine 42-jährige Frau, die sich ebenfalls unter den Festgenommenen befindet, hat gestanden, ein Fluchtfahrzeug gesteuert zu haben, mit dem weitere Täter des in Petralona verübten Anschlags fliehen konnten. Ihr sei allerdings nicht klar gewesen, worauf sie sich dabei eingelassen habe.
Unter den Verhafteten sind auch zwei Mitglieder der griechischen Streitkräfte. Der eine hatte bereits einen Antrag auf Entlassung gestellt, der andere befinde sich in einem langfristigen Genesungs-Urlaub. Es handelt sich bei ihnen um Sprengstoffexperten.
Vorgeworfen wird allen Verdächtigen die Beteiligung an mindestens fünf terroristischen Taten, die in Thessaloniki, Larissa und Athen durchgeführt wurden. Verteidigen müssen sie sich außerdem u. a. auch wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation sowie wegen versuchten Mordes. (Griechenland Zeitung / eh)

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