Das Heilige Licht wird in diesem Jahr unter besonderen Umständen nach Griechenland gebracht. Wegen des Krieges im Nahen Osten ist der Transport komplizierter als sonst, doch das Außenministerium versichert: Es wird sicher aus Jerusalem nach Athen gelangen.
Der Plan steht: Das sogenannte Heilige Licht soll am Karsamstag der Ostkirchen (11.4.) von Israel auf dem Luftweg nach Griechenland transportiert werden. Das bestätigte am Dienstagvormittag der Staatssekretär für die griechische Diaspora Jannis Loverdos in einem Interview gegenüber dem staatlichen Fernsehsender ERT.
Dabei legte er ein, dass die Situation schwierig sei; man hoffe, „dass alles gut verlaufen wird“. Dem Plan zufolge wird ein kleines Team von vier bis fünf Personen um 7 Uhr morgens mit dem Regierungsflugzeug vom Militärflughafen von Elefsina bei Athen in Richtung Tel Aviv starten. Von dort aus werden sie nach Jerusalem zur Grabeskirche fahren, um das Heilige Licht nach einer kirchlichen Zeremonie zunächst nach Tel Aviv und von da aus auf dem Rückflug in die griechische Hauptstadt zu bringen. Gegen 18 Uhr soll es dort eintreffen. Anschließend werden die beiden griechischen Fluggesellschaften Aegean und Sky Express das Heilige Licht in 17 griechische Städte transportieren, damit es bis zum Abend „jedes Dorf“ im ganzen Land erreicht hat, um die Auferstehung von Jesus Christus zu feiern. Loverdos hob in diesem Sinne hervor: „Das Heilige Licht ist unsere Seele, weil es die Auferstehung von Jesus Christus symbolisiert.“
Bereits am Sonntag hatte Premierminister Kyriakos Mitsotakis in den Sozialen Medien festgestellt: „Jetzt, da wir eine Woche vor Ostern stehen: Der Krieg in der Region macht den Transport des Heiligen Lichts in diesem Jahr zu einer viel komplizierteren Angelegenheit. Der Staat wird jedoch dafür sorgen, dass es sicher aus Jerusalem kommt, in dem Wissen, wie wichtig dies für die Gläubigen ist.“ (Griechenland Zeitung / eh)